{$siteTitle}{$siteURL}deMon, 03 Aug 2020 10:34:55 +0200Mon, 03 Aug 2020 10:34:55 +0200news-127Sun, 02 Aug 2020 10:18:46 +0200Büchermarkt am Samstag, 8. Augusthttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/buechermarkt-am-samstag-8-augustDie Bücherei in Drensteinfurt braucht Platz für neue Medien! Deshalb haben wir gründlich aussortiert und bieten am Samstag, 8. August von 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr am Alten Pfarrhaus ausgemusterte Medien zum Verkauf an. Jeder darf den Preis selber festlegen und sich so günstig mit Büchern, CDs oder DVDs eindecken. Bei gutem Wetter findet der Markt draußen statt, bei Regen im Pfarrsaal. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln (Hände desinfizieren, Abstand, Maske).

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news-124Wed, 29 Jul 2020 08:25:18 +0200SKiFF@home bietet tolles Programmhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/skiffhome-bietet-tolles-programm 

 

„Endlich ist wieder Leben im Haus!“, freut sich Pfarrsekretärin Maria Wienken am Montagmorgen, als nach und nach Kinder das Alte Pfarrhaus in Beschlag nehmen und Kinderstimmen das Haus erfüllen. Für eine Woche dient seit Montag das Alte Pfarrhaus als Alternative zur Schützenhalle im Sauerland, in der normalerweise die traditionelle Ferienfreizeit der SKIFF der Pfarrgemeinde St.- Regina stattfindet. SKIFF@home lautet daher das Ferienangebot für Kinder im Alter von 9 – 12 Jahren. Es wird von 11 Teamern angeboten, die täglich verschiedene Tagesangebote bereithalten. Während am Montag die einen Kinder basteln, werden draußen andere Kinder auf dem Parkplatz sportlich herausgefordert. Zwei bis drei Teamer bereiten zwischenzeitlich ein Mittagessen vor, das die Kinder in ihren Gruppen voneinander getrennt einnehmen. „Schöner wäre es, in der großen Gruppe zusammen zu essen. Aber so kann sich immerhin ein Gemeinschaftsgefühl in der kleinen Gruppe entwickeln“, meint Vanessa Gressog, eine der SKIFF-Teamerinnen. Tags zuvor bereiteten die Teamer schon die Räume vor: es wurden Schilder aufgehängt, Wege gekennzeichnet und Desinfektionsmittel bereitgestellt, um so möglichst Ansteckungen zu vermeiden. Weitere Programmpunkte von SKIFF@home sind u.a. ein geheimnisvolles Planspiel, Waldspiele und eine Schnitzeljagd, eine Modelier - Werkstatt und Ausflüge in den Kletterpark nach Hamm und in den Erlebnispark Fort Fun. (siehe: https://drensteinfurt.ferienprogramm-online.de/). Der ein oder andere Platz ist noch frei. Auf den Ausflug nach "Fort Fun" freuen sich die Teamer besonders. Bis auf einen Platz ist dieser Ausflug ausgebucht. Denn er gehört für alle Teamer und Kinder der SKIFF quasi als ein Pflichtprogramm im Sommer dazu.

 

 

 

 

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news-95Sun, 19 Jul 2020 18:09:00 +0200Kirche und Kino: 14.8.https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/kirche-und-kino-266Am Freitag, 14. August, zeigen wir in der Reihe "Kirche und Kino" um 20.00 Uhr im Alten Pfarrhaus einen ausgezeichneten und berührenden Spielfilm aus dem Jahr 2018. Der Junge Zain lebt in größter Armut und erzählt vor Gericht seine Geschichte. Der sehenswerte Spielfilm wird in Kinoatmosphäre gezeigt. Der Eintritt ist frei und Pastor Schlummer lädt zum Nachgespräch ein. 

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news-121Sun, 19 Jul 2020 10:25:16 +0200Psalmen Abendhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/psalmen-abendZu einem Vortrags- und Gesprächsabend mit Bibelarbeit zum Buch der Psalmen laden wir am Donnerstag, 27.8.20, um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal des Alten Pfarrhauses ein. Pastor Schlummer wird in das Buch der Psalmen einführen und anhand ausgewählter Psalmen werden wir uns dem vielfältigen Ausdruck des Psalmengebetes nähern.

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news-119Fri, 10 Jul 2020 13:03:15 +0200Was das Pfingstfest mit den Sommerferien zu tun hathttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/was-das-pfingstfest-mit-den-sommerferien-zu-tun-hat 

 

 

Sei beGeistert!

Was das Pfingstfest mit den Sommerferien zu tun hat

 

 Zu Pfingsten wehte in diesem Jahr nicht nur der Geist Gottes, sondern es flatterten Pfingstgrüße in die Briefkästen all derjenigen, die sich in der Kinder- und Jugendpastoral oder für die Pfadfinderjugend in unserer Pfarrei in der Sommerzeit engagieren. Derzeit werden SKIFF@home und DSC@home alternativ zu den abgesagten Ferienlagern angeboten. Vor den Ferien wurden digitale Gruppenstunden bei den Pfadfindern angeboten oder Sonnenblumenkerne an alle Mitglieder verschickt, um auch in der Coronakrise eine abwechslungsreiche Sommerzeit zu erleben. Die Frmaktecheten und Firmaktechetinnen erarbeiten derzeit ein anderes Firmanbebot, das nach den Somereferien beginnt.
Ingesamt ist daran eine große Anzahl von Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen beteiligt. Es wurden über 80 Pfingstgrüße verschickt. „Für Christen ist es die Geistkraft Gottes, die uns allen diese besondere Kraft schenkt, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, Herausforderungen zu meistern und uns alle in Bewegung zu setzen“, meint Nicole Schramm, die zusammen mit der Kuratin der Drensteinfurter Pfadfinder Ursula Weßels von Bobart und Barbara Kuhlmann die Pfingstgrüße verschickte. Als kleine Challenge angeboten, gab es per Post ein Bastel-Kit für Windräder, um diesen frischen Wind symbolisch sichtbar zu machen. Wer diese kreativen Ideen z. B. der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des SKIFF und des DSC in der fünften und sechsten Ferienwoche erleben will, meldet sich über das Drensteinfurter Ferienprogramm an.

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news-117Fri, 03 Jul 2020 10:21:01 +0200Nicole Schramm, Mitarbeiterin im pastoralen Dienst, verabschiedet sichhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/nicole-schramm-mitarbeiterin-im-pastoralen-dienst-verabschiedet-sich
Liebe Gemeinde,
nach zwei Jahren Dienst in Ihrer Pfarrei St. Regina verabschiede ich mich zum 31.07. aus dem Dienst.
In der Zeit als Mitarbeiterin im pastoralen Dienst haben Sie und ihr mir viele eindrucksvolle Begegnungen geschenkt. Insbesondere der Austausch mit den Jüngeren Ihrer Gemeinde haben mich mit Freude erfüllt. In der kommenden Zeit werde ich mich vollends meiner anderen theologischen Leidenschaft widmen und hoffe in naher Zukunft mein Promotionsprojekt erfolgreich zu Ende zu führen. Ein Wiedereintritt in den pastoralen Dienst steht also in Aussicht.
 

Mein Dank gilt allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, ob im Ehren-, Haupt-, oder Nebenamt, die mich immer zu meinem Dienst ermutigt haben und viel in eine kooperative Zusammenarbeit investiert haben. Bis wir uns wiedersehen, halte Gott Sie fest in seiner Hand.

Ihre und eure Nicole Schramm

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news-115Wed, 01 Jul 2020 16:54:14 +0200DSC Alternativprogramm https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/dsc-alternativprogrammWasserski, Klettern und Outdoorkino statt Dümmer See
 

Drensteinfurter Sommercamp (DSC) bietet Alternativprogramm für das abgesagte Ferienlager

 

Das Ferienlager Drensteinfurter Sommercamp (DSC) sollte in den Sommerferien am Dümmer See in der Nähe von Osnabrück stattfinden. Es war schon alles geplant und die rund 30 Teilnehmer und 12 Teamer freuten sich auf die Woche am See. Doch das Corona-Virus machte dem Betreuungsteam einen Strich durch die Rechnung, sodass die Lagerleitung in Rücksprache mit der Kirchengemeinde als Träger sich dazu entschloss, das beliebte Ferienlager schweren Herzens abzusagen. Nicht nur das Team sondern auch die Eltern der bereits angemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten bis zuletzt gehofft, dass das Lager stattfinden könnte.

Um den Kindern und Jugendlichen aus Drensteinfurt und Umgebung dennoch etwas in den Sommerferien zu bieten, traf sich das Team am vergangenen Wochenende im Alten Pfarrhaus und überlegte sich ein Alternativprogramm. „Ein Programm, wie wir es gewöhnlich für die Lagerwoche planen, können wir aktuell mit den zahlreichen Hygiene- und Abstandsregeln nicht leisten“, so Lagerleitung Michel Wentingmann. „Wir geben unser Bestes, um den Kindern und Jugendlichen interessante und spannende Alternativen zu bieten“ ergänzte Teamerin Theresa Erpenbeck.

Das Team des DSC hat sich verschiedene Tagesangebote überlegt, die in der Woche vom 26. Juli bis zum 31. Juli 2020 stattfinden. Für den Zeitraum war ursprünglich das Ferienlager geplant. Los geht es am Sonntag, 26. Juli mit einem Krimi Dinner. Jeder schlüpft in eine fiktive Rolle und versucht innerhalb der Gruppe einen fiktiven Mordfall aufzuklären. Der Montag wird dann, für diejenigen, die Lust haben nass. Gleich zwei Angebote führen auf das Wasser. So einmal der Besuch der Wasserskianlage in Hamm sowie eine Kanutour auf der Werse an der Pleistermühle in Münster. Am Dienstag steht ein Besuch bei einem Steinmetz im Ort auf dem Programm. Dort werden die Teilnehmer selber handwerklich aktiv und bearbeiten Steine unter dem professionellen Auge des Steinmetzes. Wer abends Lust auf eine lockere Runde Wikingerschach, auch Kubb genannt, hat, ist bei diesem Angebot im Schlosspark genau richtig. Während es für eine Kleingruppe am Mittwoch möglich ist, in den Freizeitpark Fort Fun zu fahren, können die Sportlichen sich beim Army Bootcamp anmelden und sich bei Liegestütz, Burpees und Squats auspowern. Auch der Donnerstag wird aktiv. An dem Tag ist ein Besuch im Kletterwald in Hamm sowie eine Fahrradtour nach Sendenhorst mit anschließendem Fußballgolf geplant. Zum Abschluss der Woche stellt das Betreuerteam vom DSC ein Outdoorkino auf die Beine. Das Team vom DSC zeigte sich mit dem entworfenen Angebot zufrieden. „Wir haben uns coole Ausflüge überlegt und hoffen, dass diese auch angenommen werden“, so Teamer Marvin Schemmelmann. Für 2021 rechnet das Team fest damit, dass das Lager wieder stattfinden kann. Eine entsprechende Unterkunft ist bereits gebucht. In der Woche vom 24.07.2021 bis zum 31.07.2021 geht es nach Hamburg. Highlight ist unter anderem der hauseigene Steg mit Bootsanleger.

Die Anmeldung zu den Angeboten vom DSC erfolgt über die Stadt Drensteinfurt. Über den Link https://drensteinfurt.ferienprogramm-online.de können sich alle Angebote angeschaut werden. Dort gibt es für jede Veranstaltung umfassende Informationen und die Möglichkeit der Bewerbung für die Angebote. Da die Plätze aufgrund der Corona-Maßnahmen begrenzt sind, werden die Plätze per Zufallsprinzip am kommenden Sonntag 21.06, ausgelost. Ab dem 22.06 ist dann noch eine Nachmeldung bis zu drei Tage vor der Veranstaltung möglich.

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news-113Fri, 26 Jun 2020 16:22:09 +0200Blumenwiesen erweiterthttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/blumenwiesen-erweitertDie Mitglieder des Pfarreirat-Vorstandes unserer Pfarrei St. Regina haben Mitte Juni die Fläche vor der St.-Regina-Kirche in Drensteinfurt erweitert, in der seit dem letzten Jahr Wildblumen wachsen. Auch zwischen der St.-Pankratius-Kirche in Rinkerode und dem Pfarrzentrum ist eine solche Fläche durch den Pfarreirat entstanden. Vor der St.-Lambertus-Kirche soll eine Ecke des Kirchplatzes auch für die Wildblumen reserviert werden. Zum Thema Schöpfungsverantwortung hat das Gremium seit der letzten Wahl gearbeitet und einige Aktionen auf den Weg gebracht. In diesem Fall soll die Artenvielfalt und der Schutz der Insekten gefördert werden.

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news-111Thu, 25 Jun 2020 17:11:18 +0200Brief an die Kita-Eltern vom 23.6.https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/brief-an-die-kita-eltern-vom-236
Marion Fritz

 

Verbundleitung  der Katholischen Kindergärten St. Regina, St. Marien,  St. Lambertus, St. Pankratius

 

Markt 3

 

48317 Drensteinfurt

0 25 08 – 99 94 04 17

fritz-m@bistum-muenster.de 
 

Drensteinfurt, 23.6.2020
                                                           
 
Liebe Eltern, Liebe Sorgeberechtigten! 
 
Sie haben es vielleicht bereits den allgemeinen Medien entnommen, dass bedingt durch das Infektionsgeschehen rund um den „Corona-Ausbruch“ in der Firma Tönnies, das Land NRW eine Quarantäne für die Landkreise Gütersloh und auch den gesamten Kreis Warendorf und die dort lebenden Menschen ausgesprochen hat. Dies hat zur Folge, dass der Landrat des Kreises Warendorf in einer Pressekonferenz zudem  mitgeteilt hat, dass die Kitas und Schulen ab kommenden Donnerstag schließen werden.  
 
Die Einrichtungen und ich sind genauso ratlos und erschrocken über diese neuen Vorgänge. Wir alle hatten uns bereits darauf vorbereitet in den nächsten Wochen wieder etwas zur Normalität zurückkehren zu können. 
 
Haben Sie jedoch bitte auch Verständnis dafür, dass die Einrichtungen und ich von dieser Maßnahme genauso überraschend getroffen wurden wie Sie und zunächst nur aus den Medien davon erfahren haben. Daher bitte ich Sie von eventuellen Anrufen und Nachfragen in den Einrichtungen abzusehen und abzuwarten bis wir Ihnen die neuen Regelungen mitteilen können.  
 
Nach ersten Informationen aus dem Kreisjugendamt Warendorf soll eine Notbetreuung ermöglicht werden.  Die genauen Ausführungsbestimmungen und Regeln hierfür sind noch nicht bekannt. Wir hoffen diese morgen im Laufe des Tages zu erhalten. Hierzu sind, nach Auskunft des Kreisjugendamtes noch einige Abstimmungen und Konkretisierungen mit den anderen Jugendämtern im Kreis zu treffen.  Für den morgigen Mittwoch ist eine Telefonkonferenz mit dem Kreis Warendorf für alle Einrichtungen/Träger anberaumt, in der wir über die neuen Regelungen informiert werden sollen. 
 
Wir können Ihre Fragen, ihre Ratlosigkeit und Ihr Unverständnis durchaus nachvollziehen. Ich versichere Ihnen, sobald uns neue Erkenntnisse und Handlungsanweisungen vorliegen werde ich Sie alle schnellstmöglich über die Ihnen bereits bekannten Wege informieren. 
 
Ich Danke Ihnen für Ihr Verständnis.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Marion Fritz 
(Verbundleitung) 

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news-109Thu, 25 Jun 2020 15:48:02 +0200Sommerferienordnung: Kirchenbüros und Gottesdienstehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/sommerferienordnung-kirchenbueros-und-gottesdiensteBeginnend mit dem 27./28.06. gilt die Sommerferienordnung bei den Gottesdiensten: die Vorabendmesse am Samstag in St. Georg Ameke um 18.30 Uhr und die Sonntagabend-Messe in St. Regina um 18.00 Uhr entfallen wie gewohnt in den Sommerferien.

 

Die Kirchenbüros haben in den Sommerferien wie folgt geöffnet:

 

Drensteinfurt:
donnerstags von 9.00 - 12.00 Uhr und 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Walstedde:
mittwochs von 8.00 - 11.00 Uhr

 

Rinkerode:
mittwochs von 14.30 - 17.00 Uhr

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news-107Tue, 23 Jun 2020 19:48:31 +0200Lockdown im Kreis WAF und GThttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/lockdown-im-kreis-waf-und-gtFür das Bistum Münster hat der Generalvikar, Dr. Klaus Winterkamp, bezüglich des Lockdowns darauf hingewiesen, dass Gottesdienste (so auch Beerdigungen) vom Verbot ausgenommen sind und weiter stattfinden können. Alle anderen kirchlichen Veranstaltungen und Treffen von Gruppen in Pfarrheimen und Kirchen (außer Gremiensitzungen: Kirchenvorstand und Pfarreirat) entfallen ab dem 24.6. bis zum Ende des Lockdowns!

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news-105Sun, 21 Jun 2020 11:39:43 +0200Bericht über P. Sojans Mandya-Missionhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/bericht-von-e-brauner-uebder-p-soyans-mandya-missionFrau Elisabeth Brauner aus Rinkerode hat Pater Soyan und die Mandya - Mission in Südindien schon über viele Jahre begleitet. Jetzt hat sie in einem persönlichen Bericht die Geschichte dieses Hilfsprojektes von 2011 - 2020 zusammengefasst, das unsere Pfarrei durch die Taufkollekten, unseren Eine-Weltkreis, den Einsatz vieler Spender, Besuche von Gemeindemitgliedern und den unermütlichen Einsatz von Frau Brauner , die fast jedes Jahr nach Indien fährt, seit Jahren unterstützt. 

 

Vielen Dank für dieses hilfreiche Engagement!

 

Pastor Jörg Schlummer

 

Sie Können die Mandya - Mission mit einer Spende unterstützen:

 

Spendenkonto:  Kath. Kirchengemeinde St. Regina, Drensteinfurt
                          DKM Darlehnskasse Münster eG
                          IBAN/Konto-Nr. DE96 4006 0265 0041 6911 00
                          Verwendungszweck: Mandya-Projekt Pater Sojan
 

 

Das Basis-Entwicklungsprogramm für geistig Behinderte in der 
 Mandya-Mission.

 

Mandya ist ein Staatsdistrikt im Bundesstaat Karnataka und liegt im Süden Indiens. Er hat eine Fläche von 4961 Quadratkilometern mit 1345 Dörfern. 90 % der Bevölkerung sind Hindus. Die Moslems bilden die zweitgrößte Religionsgemeinschaft. Die Menschen dort sind sehr arm und überwiegend Analphabeten. Seit 1978 sind die Missionare der Missionsgesellschaft des Hl. Apostels Thomas (MST) aktiv in der Evangelisierung in dieser Region tätig. Die Missionsgesellschaft ist eine einheimische Missionseinrichtung der Syro-Malaba-Kirche, die im Jahre 1968 gegründet wurde. 

Das Programm für geistig Behinderte im Mandya-Distrikt besteht seit 1997. Während der sozialen Arbeit der Missionare haben sie beobachtet, dass es viele behinderte Menschen gibt, die in sehr schlechten Verhältnissen leben. Unter ihnen sind auch sehr viele geistig Behinderte, die besondere Hilfe benötigen. Sie verschafften sich einen Überblick darüber, wie viele geistig Behinderte in Mandya leben. Ihre Ermittlungen ergaben, dass in 460 besuchten Dörfern derzeit 1252 geistig Behinderte lebten. 

Ein geistig behindertes Kind in der Familie bereitet den Eltern lebenslang Kummer. Der körperliche, emotionale und soziale Stress, unter dem diese Eltern und Geschwister stehen, ist unbeschreiblich. Es ist auch schwierig für ein geistig behindertes Kind, in der Familie aufzuwachsen und zu überleben. Sie erfahren kaum oder sogar keine Liebe, leiden Hunger, haben wenig Bekleidung und keinerlei Betreuung. Die Familien schämen sich oder sind überfordert. Deshalb werden einige dieser Kinder ihr Leben lang in einem Raum eingeschlossen oder vollständig vernachlässigt. Die Familie und die Gesellschaft fühlen sich nicht zuständig und unterstützen die Pflege und Betreuung in keiner Weise. Die Missionare haben diese Familien besucht und beschlossen, für die geistig Behinderten Förderungsstätten zu bauen, um ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Dieser Vorschlag wurde aber von einigen Familien abgelehnt, da eine geistige Behinderung die Strafe Gottes für ihre Sünden sei. 

Aber durch viele Gespräche und Besuche der Missionare konnten sie im Laufe der Zeit viele kleine Schulen in der Mandya-Mission eröffnen. Mit der Zeit wurde auch das Verständnis der Familien größer, so dass die Missionare in 25 Dörfern Förderungsstätten gründen konnten. So sind einige Projekte in der Mandya-Mission entstanden. Durch richtigen Umgang und angemessene Behandlung lernen die Behinderten eine gewisse Selbständigkeit für ihr eigenes Leben. Wenn die Geschwister lernen und sehen, dass ihr behinderter Bruder oder die Schwester berechtigt ist, in Kontakt mit der Außenwelt zu leben, dann hat das behinderte Kind eine große Chance auf ein normales Leben. Mit ein wenig Schulung in Körperpflege und der Integration in das gesellschaftliche Leben können sie wie andere Kinder zu Hause leben.

Aus ihrer Erfahrung heraus waren für eine richtige und konzentrierte Ausbildung entsprechende Institutionen notwendig. Dazu gehören folgende Einrichtungen:

1.    Kinderheim Preethi Nilaya – das Haus der Liebe
2.    Sonderschule Asha Sadan – Haus der Hoffnung
3.    Berufsförderungszentrum Deepti Nivas – Haus des Lichtes

Über diese drei Einrichtungen und deren Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren habe ich im nachstehenden Bericht geschrieben. 

 

Die Entwicklung des Mandya-Projektes

 

Im Jahr 1997 hat Pater Sojan, Ordenspriester der Missionsgesellschaft des hl. Apostels Thomas (MST), ein Projekt für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche gegründet. In den zehn Jahren seiner Tätigkeit in Deutschland wurde das Mandya-Projekt im Bundesstaat Karnataka/Südindien aufgebaut. Von September 2008 bis Februar 2011 war Pater Sojan in unserer Pfarrgemeinde St. Regina, Drensteinfurt, tätig. In dieser Zeit hatte er viele freundschaftliche Kontakte geknüpft. 

2011 

Das Mandya-Projekt mit seinen drei genannten Einrichtungen lernte ich erstmals während einer 18-tägigen Indienreise im Januar 2011 kennen. Pater Sojan hatte zu einer Gemeindefahrt nach Indien eingeladen. Das war eine tolle Reise und wir haben von Indien und den dort lebenden Menschen viel gesehen und erfahren. 

Höhepunkt unserer Reise war der Besuch der Mandya-Mission im Süden Indiens. Wir kamen zu 
den Einrichtungen, zu denen Pater Sojan im April 2011 zurückkehrte, um mit den Behinderten
zu arbeiten. Es war sehr beeindruckend für uns. Hautnah erlebten wir, wie Missionsarbeit in den 
drei Förderungsstätten aussieht:

Das Kinderheim Preethi Nilaya bietet ein Zuhause für 35 geistig behinderte Kinder im Alter bis 
zu zwölf Jahren. Diese Kinder haben keine Eltern mehr oder stammen aus sehr armen Familien.
Sie erhalten Schulunterricht und werden mit Essen, Kleidung, Medizin etc. versorgt. Sie bleiben solange im Heim, bis die Angehörigen oder die Gesellschaft bereit sind, sie liebevoll zu
akzeptieren und zu integrieren. Die Familien schämen sich oder sind überfordert. Deshalb werden einige dieser Kinder ihr Leben lang in einem Raum eingeschlossen. 

In einem großen Raum wurden die Kinder, auf Matten sitzend, unterrichtet. Es existierte eine kleine Küche mit Essraum und draußen ein Pavillon mit der Feuerstelle, auf der das Essen gekocht wurde. Im Obergeschoß befanden sich zwei Schlafräume, die inzwischen mit Betten ausgestattet waren. Bis vor einem Jahr schliefen die Kinder noch auf dem Fußboden. Daneben befand sich das Zimmer einer Ordensschwester, da die Kinder rundum betreut werden müssen.

Die Sonderschule Asha Sadan, die gerade gebaut worden war, besuchten wir als nächstes. Jeden Tag kommen 112 geistig behinderte Kinder im Alter von 4 – 16 Jahren in die Einrichtung. 20 Ausbildungskräfte sind hier beschäftigt. Sie kommen morgens um 9.00 Uhr und werden am Nachmittag um 16.00 Uhr von den Eltern wieder abgeholt. In kleinen Gruppen erhalten sie Unterricht. Neben Lesen, Schreiben, Rechnen, Singen, Tanzen und Sport erhalten sie auch spezielle Therapien für die motorische Entwicklung, Physiotherapie, spezielle Förderung, je nach Art der Behinderung. Danach wechseln sie in das Berufsförderungszentrum Deepti Nivas, um für eine Berufsausbildung und Beschäftigung gefördert zu werden.  

Das Berufsförderungszentrum Deepti Nivas (Haus des Lichtes) ist ein Rehabilitations- und Berufsförderungszentrum für körperlich und geistig Behinderte ab 16 Jahren und entstand am 27. Juli 2008 in Kalenahalli als Erweiterung zur Sonderschule Asha Sadan in Mandya. Es heißt deswegen Haus des Lichtes, weil es bei den Behinderten den Funken des Selbstwertgefühls, die Flamme des Vertrauens und das Feuer des Mutes entzündet, ihre Einschränkungen in Fähigkeiten umzuwandeln. 

 

Die Philosophie des Hauses besteht darin, diesen Menschen die größtmögliche Sozialisation zu ermöglichen und sie mittels Rehabilitation und beruflicher Ausbildung als produktive Mitbürger zu integrieren, so dass sie selbständig werden können. Zudem wagt sich 

Deepti Nivas daran, verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für die Behinderten bereitzustellen. Dieses Zentrum soll Behinderte für eine Berufstätigkeit ausbilden, Kenntnisse, z. B. für eine nötige Computerausbildung, für Büroarbeit oder für die Arbeit einer Schneiderei sollen vermittelt werden. Weitere Ziele sind auch noch eine eigene Kerzenproduktion, die Anfertigung von Holzarbeiten und das Anlegen eines Blumen- und Gemüsegartens. 

Durch den Kontakt von Pater Sojan und durch die Hilfe und Unterstützung vieler Menschen aus Deutschland wurde das Haus gebaut. Inzwischen arbeiteten hier 38 Behinderte. In einem großen Raum verpackten junge Frauen Räucherstäbchen für den Versand. Bei ihrer Arbeit saßen sie auf dem Fußboden. Es fehlten noch Küche, Speisesaal, Toiletten, Möbel und Unterrichtsmaterial.
Im Obergeschoß befanden sich weitere Räume und die Hauskapelle. Zu dem Anwesen gehört ein großer Garten. Nebenan auf der großen Baustelle entstand gerade ein zweites Haus. Die Grundsteinlegung war kurze Zeit vorher erfolgt. In diesem Gebäude sollte eine Halle zur Arbeit der Behinderten, ein Büro und Schlafraum für Pater Sojan sowie Gästezimmer errichtet werden. 

Das Berufsförderungszentrum lag Pater Sojan besonders am Herzen. Deshalb ging er im April 2011 aus Deutschland zurück in die Mission, um die Leitung dieses Zentrums zu übernehmen und auch für alle anderen Einrichtungen und Programme für die behinderten Menschen in der Mandya-Mission zuständig zu sein.

Ziel seiner Arbeit mit den Behinderten ist, dass sie alle das gleiche Recht haben zu leben wie wir alle. Jedes behinderte Kind wird bei den Missionaren ausgebildet, um einen Beruf erlernen zu können. Wenn sie erwachsen sind, sollen sie je nach ihren Fähigkeiten einer Arbeit nachgehen können. Wenn die behinderten Frauen und Männer eine Arbeitsmöglichkeit haben und dadurch Geld verdienen, führt sie das zur Selbständigkeit, zur Selbstbestätigung, sozialen Anerkennung und zum Leben in der Gemeinschaft. Diese Erfahrungen im Arbeitsleben können die Persönlichkeits- und Sozialentwicklung positiv beeinflussen. Die Arbeitsmöglichkeiten müssen die Missionare für sie schaffen und den Behinderten eine dauerhafte Eingliederung in die Arbeitswelt sichern. 

 

2012 

 

Neun Monate seit seiner Rückkehr aus Deutschland arbeitete Pater Sojan schon im Berufsförderungszentrum. Das zweite Gebäude war im Herbst 2011 fertiggestellt. Pater Sojan lud mich ein, nach Indien zu kommen. Dieser Einladung folgte ich sehr bald und flog im Dezember 2011 zu ihm in die Mandya-Mission. Im Haus Deepti Nivas erlebte ich hautnah den Alltag mit den vielen Aufgaben und lernte das Leben und das gute Miteinander kennen.

Seit der Gruppenreise im Januar 2011 hatte sich einiges getan. Täglich wurden 40 Behinderte mit dem Schulbus aus den umliegenden Dörfern in das Haus Deepti Nivas gebracht und am Abend wieder abgeholt. Jeder Tag begann mit einem Gebet, bei dem sie für die Kinder, für ihre Familien und besonders für alle Wohltäter beteten. Von dieser Geste war ich sehr beeindruckt, wie Hindus, Moslems und Christen gemeinsam beten und singen. Dabei spielt die Religionszugehörigkeit keine Rolle – gelebte Toleranz und Gemeinschaft.

Sie kommen täglich zur Ausbildung und auch zur Arbeit. In der großen Halle wurden zur Zeit Räucherstäbchen verpackt, Karten gemalt und kleine Papiertüten hergestellt für Apotheken und Krankenhäuser zum Verpacken von Medikamenten. Für ihre Arbeit erhalten die Behinderten ein Gehalt. Damit unterstützen sie ihre meistens sehr armen Eltern und tragen so zum Lebensunterhalt der gesamten Familie bei. Die Arbeit wird mehrmals am Tag durch sportliche Aktivitäten unterbrochen. Das ist zur Bewegung und Entspannung einfach erforderlich.

Es war ein Internat entstanden, so dass 9 behinderte Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren dort wohtnen und ein Zuhause gefunden hatten. Morgens fuhren sie zur Sonderschule Asha Sadan und kamen am Abend zurück. Dafür musste im Hauptgebäude einiges umgebaut werden; denn es mussten Schlaf- und Waschmöglichkeiten, ein Bad und Toiletten vorhanden sein. Neue Betten und Schränke wurden angeschafft, eine Küche wurde eingerichtet und für eine Solaranlage gesorgt, damit die Kinder mit warmem Wasser geduscht werden konnten.

Während meines Aufenthaltes entstand ein weiteres Projekt. Die Firma Lunar’s ist für die Produktion von Sandalen in Indien landesweit bekannt. Pater Sojan erhielt den Auftrag, in seiner Einrichtung die Schuhsohlen mit dem Markenzeichen der Firma zu bedrucken. Dafür wurde ein Raum mit Tischen ausgestattet, das Material angeliefert und die Mitarbeiter angelernt. 

Schnell merkte ich, mit welcher Energie und Freude sich Pater Sojan für die behinderten Menschen einsetzt. Den ganzen Tag ist er sehr beschäftigt. Er muss für alle Kinder die Aufgaben verteilen, ihre Probleme erkennen, ihnen zuhören und mit ihnen liebevoll reden. Ebenso benötigen sechs Lehrerinnen und ein Lehrer seine Unterstützung und Begleitung. Häufig kommen Leute aus den Dörfern zur Beratung und um ihre Probleme und Sorgen über ihr behindertes Kind auszusprechen. Auch für den Haushalt muss er sorgen, für das Internat einkaufen, Büroarbeiten erledigen und viele andere Dinge mehr. Dabei wird er von zwei Ordensschwestern tatkräftig unterstützt. Die Schwestern kommen aus Kerala und gehören dem Orden der Snehagiri Missionsschwestern (SMS) der St. Joseph Provinz Malabar an. 

Im Laufe der nächsten Tage besuchte ich das Kinderheim in Koppa, die Sonderschule Asha Sadan, das Provinzhaus in Santhome und das Priesterseminar in Srirangapatna.  Dort erwarteten mich der Regens Pater Joby Joseph und 22 junge Theologiestudenten im Alter zwischen 19 und 21 Jahren.  Ein Besuch der ordenseigenen Schule in Santhome (Public School) durfte nicht fehlen. Über 1200 Kinder erhalten hier Unterricht bis zum Abitur. Gerade wurde die Schule mit einem großen Anbau erweitert. Diese Schule verfügt über einen ausgezeichneten Ruf im Bundesstaat Karnataka.

Viele Erfahrungen und Eindrücke konnte ich in den Wochen meines Aufenthaltes sammeln. Besonders beeindruckte mich das Abendgebet mit den Heimkindern. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit im Haus Deepti Nivas, überall in den Einrichtungen und bei den Familien in den Dörfern, bei denen ich eingeladen war, bewegten mich sehr. 

 

2013

 

Schon bei meiner Ankunft stellte ich eine positive Weiterentwicklung fest. Jeder Tag begann mit der hl. Messe um 6.30 Uhr in der Hauskapelle. Einmal im Monat hält Pater Sojan mit den Kindern, den Lehrerinnen, dem Lehrer und der Hausgemeinschaft eine halbe Stunde Gebet. 

Ein neuer Computerraum war eingerichtet mit neun Arbeitsplätzen, an denen die Behinderten von einer Lehrerin ausgebildet wurden. Später sollten sie für eine Firma Computerarbeiten übernehmen. Ziel war, dass diese jungen Menschen eine gewisse Selbständigkeit erlangen, um ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können für eine bessere Zukunft.

Meine ganze Aufmerksamkeit galt dem neuen Projekt, der Herstellung von Überspannungsschutzgeräten. 22 junge Frauen mit guter Schulausbildung hatten diese Arbeit bekommen. Pater Sojan wollte damit den jungen Frauen helfen, dass sie selbst Geld verdienten, um für sich und ihre Familien besser sorgen zu können. Ihre sozialen Probleme sind vor allem das Kastensystem. 

Dank des großen Einsatzes des Eine-Welt-Kreises und vieler Spender aus unserer Pfarrgemeinde St. Regina konnte ein neuer Schulbus angeschafft werden. Noch während meines Aufenthaltes rollte an einem späten Abend der langersehnte Schulbus (40 Plätze) auf den Innenhof von Deepti Nivas. Mit großer Freude wurde er von allen bewundert. Endlich konnten die Behinderten sowie auch die Angestellten des Berufsförderungszentrums und der Sonderschule Asha Sadan verkehrssicher und bequem zu den Einrichtungen gebracht werden.

Inzwischen erhielten die Behinderten täglich eine warme Mahlzeit. Dafür wurden neue Teller gekauft. Viele brachten sich kein Essen mit. Pater Sojan beobachtete, dass die Kinder oft krank waren. Einige Kinder bringen nun kleine Behälter mit, um von ihrem Essen noch etwas für die Geschwister zu Hause mitzunehmen. Sie bekommen auch Kleidung und Medikamente. Aus dem Dorf kamen auch Leute mit ihren Verwandten, die anlässlich des Geburtstages ihres Sohnes den Behinderten ein Mittagessen spendierten. Das war eine besonders nette Geste. 

Jährlich wird für die Behinderten des Mandya Distriktes ein Sportfest durchgeführt. So war es auch 2013. Auf einer großen Sportanlage kamen die Behinderten des Mandya-Projektes und aus einer Schule für gehörlose Kinder zusammen. Die Teilnehmer der Mandya-Missio waren mit roten T-Shirts ausgestattet. Bei ihren Disziplinen Laufen, Springen und Werfen gaben sie ihr Bestes. 

Viel Arbeit und Pflege erfordert ein groß angelegter Gemüse- und Blumengarten. Dort wurde auch ein zweiter Brunnen angelegt. In unmittelbarer Nähe der Halle befindet sich eine Wasseranlage für Trinkwasser, zum Waschen und zum Spülen ihres Essgeschirrs. Mühelos und auf kurzem Wege können die Behinderten die Waschgelegenheit erreichen und nutzen. Eine Sitzbank rund um den Mangobaum lädt zu Ruhepausen ein. Um das gesamte Grundstück war eine Mauer gebaut worden. Aus Kerala war eigens ein Elektriker, ein Bekannter von Pater Sojan, gekommen, um Elektrokabel in den neuen Computerraum im Obergeschoß des Hauses zu verlegen. Ihm zuzusehen war spannend. Er hatte keine Leiter, sondern stieg auf einen Tisch und darauf noch auf eine Kabelrolle. Von unten hielt Pater Sojan mit einer Stange das herunterhängende Kabel hoch. So eine abenteuerliche Aktion ist bei uns in Deutschland unvorstellbar.

Während meines Aufenthaltes besuchten wir auch andere Missionsstationen der Thomas-Christen. So zum Beispiel die 50 km entfernte Missionsstation „Christalaya“ -Haus des Christus- in Hadanur. Dort befindet sich eine Krankenstation, wo Patienten mit Schlangenbissen behandelt werden. Pater Augustin ist darauf spezialisiert und landesweit bekannt. Er leitet das kleine Krankenhaus. In seiner Wohnung, bestehend aus einem kleinen Zimmer, zeigte er uns in Gläsern präparierte Schlangen, darunter auch eine Kobra. In der ca. 70 km entfernten Missionsstation in Halagur leiten MST-Missionare eine ordenseigene Grundschule. Nebenan befinden sich eine kleine Krankenstation, in der ebenfalls Patienten mit Schlangenbissen behandelt und ein Projekt, in dem Überspannungsschutzgeräte hergestellt werden. 

 

2014

 

Mittlerweile besuchten 120 geistig behinderte Kinder die Sonderschule Asha Sadan. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen lernen sie, wie man mit dem Computer umgeht. Zusätzlich gibt es Musik-, Tanz- und Sportunterricht. 

Neben der Sonderschule wurde gerade ein Therapiezentrum gebaut. Das Therapie- und Untersuchungszentrum dient dazu, Neugeborene und kleine Kinder auf eine mögliche Behinderung frühzeitig zu untersuchen, um gegebenenfalls diese Kinder rechtzeitig zu fördern und zu therapieren.

Das Jahr 2013 war für die inzwischen 45 Behinderten im Berufsförderungszentrum sehr erfolgreich. Sie hatten an vielen Wettbewerben teilgenommen, z. B. an Olympischen Spielen, Sportwettkämpfen auf Bundesebene sowie Tanzen auf Kreisebene. Aufgrund der guten Förderung hatten sie viele Preise gewonnen und oft den ersten Platz erreicht.

Im Haus Deepti Nivas war eine neue Toilettenanlage gebaut, eine Waschmaschine gekauft und ein neuer Platz zum Wäschewaschen angelegt worden. Der gesamte Innenhof war schön asphaltiert. 

Mit großem Eifer arbeiteten 22 Frauen bei der Herstellung der Überspannungsschutzgeräte. Durch diese Tätigkeit bekamen sie Gehalt und konnten somit über ein eigenes Einkommen verfügen.
 
Die Behinderten verpackten Räucherstäbchen, bastelten Karten und klebten Tüten für Apotheken und Krankenhäuser zur Herausgabe von Medikamenten. Aber auch die Gartenarbeit kam nicht zu kurz; schließlich besitzt die Missionsstation eine große Fläche, die selbst bewirtschaftet wird.  Täglich mussten die Tomatenpflanzen gewässert werden, Der Anbau von Bananen, Bohnen, Chili, Tapioka und die Blumenbeete erforderten ihre Pflege, Kokosnüsse wurden geerntet. Das eigene Gemüse zählt neben dem Reis zum Hauptbestandteil des Mittagessens.  Bei der täglichen Gartenarbeit war Pater Sojan nie allein, alle packten mit an, die Lehrerinnen mit den Behinderten, die Schwestern und der Kaplan.

 

2015 

 

Alle drei Einrichtungen waren sehr aktiv. Große Fortschritte waren zu erkennen. Im Berufsförderungszentrum war die Zahl der Behinderten auf 60 gestiegen. 

In das Berufsförderungszentrum kamen täglich 100 Menschen, 60 geistig und körperlich Behinderte und 20 junge Frauen aus den Dörfern. Seit 2015 besteht ein weiteres Projekt im Haus Deepti Nivas. Unter Leitung von Pater Josekutty und weiteren Fachkräften werden 20 psychisch Kranke betreut. Neben zwei Hunden, Katzen und eine Vielzahl von Kaninchen waren noch drei Wellensittiche eingezogen. Die Behinderten sollen lernen, mit Tieren umzugehen, sie zu versorgen und dadurch eine gewisse Verantwortung zu entwickeln. Die jungen Frauen im Projekt „Überspannungsschutzgeräte“ bekamen eine neue Arbeitskleidung. 

Von morgens 7.00 Uhr bis abends 19.00 Uhr ist bei Pater Sojan in der Einrichtung viel los. Alle fühlen sich bei ihm Zuhause und sind froh und glücklich. Sie arbeiten, verdienen Geld, lernen, beten und essen. Das ist Missionsleben – die Missionare versuchen, die Liebe Gottes und die Barmherzigkeit Jesus mit allen zu teilen. 

Für einen Tag kamen sechs Sozialpädagoginnen vom Gesundheitsamt in die Einrichtung. Sie wollten die Entwicklung der Behinderten überprüfen, indem sie mit ihnen verschiedene Tests durchführten: Geschicklichkeitsspiele, Denkaufgaben, indem sie von unterschiedlichen Gegenständen die jeweils zugehörigen Teile zuordnen mussten. Durch Sportübungen und Spiele sollte ihre Motorik und Beweglichkeit festgestellt werden. 

Die Lehrerinnen übten tagelang mit den Behinderten Lieder, Tänze und Theaterstücke ein und malten auch Bilder. Später wurden sie in fünf Gruppen aufgeteilt, jeweils mit einer Lehrerin, um bei einem Programm ihr Gelerntes vorzuführen. Dabei bewertete eine Jury jede Gruppe einzeln und am Ende bekamen sie ihre Preise. 

Kurz vor Ostern 2015 teilte mir Pater Sojan mit, dass gerade in der Karwoche der 21-jährige Ravi, das einzige Kind einer alleinstehenden, sehr armen Mutter, gestorben war. Für alle ein Schock; denn einige Stunden zuvor war er doch noch mitten unter ihnen. Am Gründonnerstag wurde er beigesetzt. Im Haus Deepti Nivas wurde ein Totengebet gehalten. Alle Behinderten nahmen daran teil, trauerten und weinten.

Über die Nachricht seines Todes war ich auch sehr traurig; denn ich kannte Ravi sehr gut und hatte Anfang des Jahres noch viel Freude mit ihm gehabt. Oft saß er bei der Arbeit neben mir, schaute zu oder brachte mir Räucherstäbchen zum Verpacken.  

 

2016 

 

Wie in jedem Jahr freute ich mich auf die Reise nach Indien zu Pater Sojan in seine Einrichtung Deepti Nivas in Kalenahalli/Mandya. Es war schon mein zweites Zuhause geworden, und ich fühlte mich immer sehr wohl. Mit Bewunderung und großer Freude stellte ich fest, dass seit einem Jahr wieder viel Neues entstanden war. 

In meinem Reisegepäck befand sich, wie jedes Jahr, u. a. ein Scheck mit den großherzigen Spenden aus unseren drei Gemeinden Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde, die sich im Laufe des Vorjahres angesammelt hatten. Mit großer Freude und Dankbarkeit nahm Pater Sojan den Spendenscheck entgegen und wusste sofort das Geld sinnvoll einzusetzen. Mit unseren Spenden werden auch die Sonderschule Asha Sadan und das Kinderheim Preethi Nilaya unterstützt. 

Seit Beginn seines Projektes saßen die Behinderten, die Lehrerinnen und der Lehrer beim Verpacken der Räucherstäbchen und auch bei anderen Arbeiten auf dünnen Matten auf dem Fußboden. Inzwischen litten alle an starken Fußschmerzen. Da war es dringend nötig, bei einem Schreiner entsprechende Tische in Auftrag zu geben. Und, für uns in Deutschland unvorstellbar, innerhalb einer Woche lieferte der Schreiner 26 große stabile Tische. Dazu kaufte Pater Sojan noch 75 Stühle, so dass wir gemeinsam die Arbeitshalle schnell einrichten konnten. Als die Behinderten am nächsten Tag zur Arbeit kamen und die Möbel sahen, klatschten sie vor Freude und nahmen bald an den Tischen ihre Arbeit auf. Erstaunlich schnell hatten sie sich an die neue Situation gewöhnt. 

Die Regierung verlangt, dass die Behinderten halbjährlich eine Prüfung ablegen, um ihre geistige Entwicklung festzustellen. Deshalb wurden sie an drei Tagen getestet, mussten Buchstaben und Texte schreiben und lesen. Und das konnte endlich an den neuen Tischen erfolgen. 

Inzwischen wurden im Computerraum 20 Behinderte von einer Fachlehrerin am Computer ausgebildet. In Gruppen von 5 Personen lernten sie täglich 1 Stunde an den vorhandenen PCs, um später für eine Firma entsprechende Aufträge eingeben zu können. Ich war fasziniert, wie eifrig und konzentriert die Behinderten lernten. Eine kleine Musikgruppe probierte die neuen Musikinstrumente aus und versuchten Technik und Rhythmus der verschiedenen Instrumente in Einklang zu bringen. 

Für die Gruppe der psychisch Kranken hatte Pater Sojan einen Webstuhl angeschafft, an dem sie nun die Matten herstellen, auf denen sie auf dem Fußboden sitzen. Sie bastelten, tanzten, sangen und machten Sport. Im selben Jahr zog die Gruppe mit ihren Betreuerinnen und Betreuern in ein neues Haus um, in ein Zentrum für psychisch Kranke.

An der Public School in Santhome wurden die Special Olympics von Bharat Karnataka für alle Behinderten aus dem Mandya-Distrikt ausgetragen. Ein Sportfest wie bei der Olympiade. Dazu war eigens der Gouverneur des Ministeriums für Sport und Spiele angereist. Pater Jiby eröffnete die Olympics, begrüßte die Ehrengäste, die Zuschauer und die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Betreuern. Jede Gruppe erkannte man an den verschiedenen Farben ihrer Sportkleidung. Das olympische Feuer wurde entzündet und die Flagge gehisst. Die Zeremonie erinnerte mich an die der Olympischen Spiele, die alle vier Jahre in einem anderen Land ausgetragen werden. 

 

Nach einigen Ansprachen gingen die Kinder an den Start: Ihre Disziplinen waren: Laufen, Springen und Werfen. Nach Altersstufen wurden die Sieger geehrt und mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. Es war schön anzusehen, wie sehr sich die Kinder über ihre Medaillen freuten, die ihnen die Verantwortlichen und Gäste überreichten

Im Herbst 2016 standen in Pater Sojan’s Terminkalender einige Einweihungen. Der Anbau der Grundschule in Halagur war fertiggestellt. Nun konnten das Büro des Schulleiters und ein Computerraum gesegnet und zur Nutzung übergeben werden. Besonders erfreut war ich über die Fertigstellung der neuen Schule des Kinderheimes in Koppa. Finanziert wurde sie durch die großen Spenden unserer Pfarrgemeinde St. Regina. Nach einer kurzen Andacht nahm der Generalobere, Pater Kurian, die Segnung vor. Für mich war es eine große Ehre, als Vertreterin unserer Gemeinde an der Einweihung und Eröffnung der Schule teilzunehmen. Nachdem das obligatorische Band durchgeschnitten war, konnten wir die fünf Klassenräume und das Lehrer- und Sprechzimmer besichtigen.

Nach den Feierlichkeiten kehrte auch wieder der Alltag ein. Pater Sojan veranlasste, dass die Kokosnüsse geerntet wurden, um sie zu verkaufen. In einem kleinen Lieferwagen wurden sie abtransportiert. Damit ein weiterer Brunnen gebaut werden konnte, mussten zwei Wünschelrutengänger eine geeignete Wasserstelle finden. Immer wieder kamen Gruppen, die sich über das Projekt bei Pater Sojan informierten. Es kamen auch Familien, die ihr behindertes Kind für das Berufsförderungszentrum anmelden wollten, oder auch Erwachsene, die eine Arbeit suchten. 

Im Garten von Deepti Nivas fingen die Maurer an, mit großen Steinen das Fundament für eine Grotte zu bauen. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung, wie diese Grotte aussehen sollte, aber das erfuhr ich spätestens bei meinem nächsten Besuch. 

 

2018 

 

Beim Eintreffen im Haus Deepti Nivas erblickte ich die fertige Grotte mit der Statue der Muttergottes mit dem Kind. Daneben stand auch noch die mit viel Liebe aufgebaute Krippe. Die Schwestern standen schon vor der Tür, um mich zu begrüßen.

Die drei Einrichtungen hatten viel neue Gesichter bekommen: Im Berufsförderungszentrum arbeiten 60 Behinderte. Im Kinderheim leben jetzt 50 Behinderte, in die Sonderschule kommen 160 geistig Behinderte und das Therapiezentrum wird von vielen gern besucht. Insgesamt sind 5 Priester, 9 Ordensschwestern und 50 Mitarbeiter engagiert. Von dieser Entwicklung konnte ich mich selbst überzeugen. An einem Tag konnte ich der Ärztin und den Therapeutinnen bei ihrer Arbeit zusehen, wie die Kleinsten untersucht und behandelt werden.

Bei den Behinderten in Deepti Nivas vermisste ich Mathew und Punith.  Sie fielen mir immer auf, weil sie sehr fleißig waren. Auf meine Frage, wo die beiden geblieben sind, erklärte mir Pater Sojan, dass sie in normalen Betrieben eine dauerhafte Arbeitsstelle gefunden haben. „Das ist unser Ziel“ fügte Pater Sojan hinzu.

 

An der Hauptstraße von Mandya nach Mysore, neben dem Eingang zum Haus Deepti Nivas,ließ Pater Sojan ein kleines Geschäft (Kiosk) errichten. Angeboten werden Sandalen, Schultaschen, Bastelarbeiten, Süßigkeiten und Getränke wie Kaffee, Tee und Wasser. Die vorbeifahrenden Leute und die Menschen aus dem Dorf sollen die Möglichkeit haben, diese Produkte zwischendurch einkaufen zu können. Die Segnung nahm Pater Francis vor. Bei der offiziellen Eröffnung war eigens ein Beauftragter von der Regierung anwesend. 

Um das Land hinter dem Berufsförderungszentrum bis hin zum Kloster setzten zwei Handwerker eine große Mauer, damit das gesamte Anwesen vor Eindringlingen geschützt ist.

Der Direktor des großen Tiergartens in Mysore hatte die Behinderten zu einem Besuch eingeladen. Am Ruhetag des Zoos konnten wir die gesamte Anlage erkunden – wir hatten den Zoo für uns allein. In Begleitung von Pater Sojan, den Lehrerinnen, dem Lehrer Asuha mit seiner Familie und zwei Schwestern beobachteten wir die Tiere und bewunderten die vielen Arten von Pflanzen und Blumen. Alle waren froh gestimmt und glücklich. Dieser Tag bildete einen schönen Abschluss meines Aufenthaltes in der Mandya-Mission. 

 

Gemeindefahrt nach Indien vom 08. 01. – 22.01.2019

 

Die Gemeindefahrt unter Leitung von Pastor Jörg Schlummer hatte neben touristischen Sehenswürdigkeiten auch ernste Aspekte zu bieten. Während der Reise besuchten wir auch einige Missions-Projekte der Thomas-Christen, u. a. ein Projekt am Rand von New Delhi. 

Das Projekt, die Stiftung Deepti Foundation, wurde von der Missionsgesellschaft des Hl. Apostels Thomas (MST) gegründet und im Süden von New Delhi begonnen. Dieses Projekt besteht aus verschiedenen Einrichtungen, wie einem Heim für HIV infizierte Waisenkinder, Programme zur dauerhaften Förderung würdiger Lebensbedingungen der Müllsammler-Kinder und deren Familien, sozialen Einrichtungen für Frauen und Kinder sowie Schulen. 

Momentan erhalten 332 Kinder in der Tageseinrichtung der Thomas-Christen Unterricht, psychische Betreuung, notwendige Medikamente, Essen, Kleidung und Rechtsbeistand. 20 Kinder, meist Waisen, leben im ordenseigenen Internat, da ein Leben zu Hause oft nicht möglich ist. Die Familien werden von den Missionaren besucht und betreut.

Ziel der Einrichtung ist, dass leidende, gefährdete und benachteiligte Kinder und deren Familien gefördert und gestärkt werden, um ein würdevolles Leben in der Gesellschaft zu erhalten. 

Wir haben als erste Gruppe diese Einrichtung, die Pater Santhosh leitet, besucht. Von dem Projekt, besonders von der Arbeit der Ordenspriester und Mitarbeiter, waren wir beeindruckt. Die Freude über unseren Besuch brachten die Kinder mit ihren Darbietungen zum Ausdruck. Die strahlenden Gesichter der Kinder verrieten uns, dass sie glücklich sind, nicht mehr auf dem Müllberg arbeiten zu müssen. 

Im Süden Indiens, in Karnataka, besuchten wir zuerst das Kinderheim Preeti-Nilaya in Koppa. Das „Haus der Liebe“ bietet jetzt 55 geistig behinderten Kindern im Alter von 4 – 16 Jahren ein Zuhause. Wegen der großen Nachfrage und Aufnahme weiterer Kinder mussten dringend noch zwei Schlafräume und eine Küche mit einem Essraum errichtet werden. Bei unserem Besuch konnten wir die neuen Räume besichtigen. Ich freute mich über die schönen Schlafräume mit den neuen Schränken und den Betten mit der bunten Bettwäsche, die Pater Sojan den Kindern als Weihnachtsgeschenk gekauft hatte. Pastor Schlummer hatte mit im Gepäck eine Spende aus unserer Gemeinde. Damit konnte Pater Sojan gleich eine Solaranlage anschaffen. Nun hatten die Kinder warmes Wasser zum Duschen.

Im Priesterseminar, im Berufsförderungszentrum und in der Sonderschule Asha Sadan wurden wir äußerst freundlich empfangen. Die Kinder begrüßten uns mit Tänzen. Eine große Dankbarkeit für die Hilfe aus Deutschland war zu spüren. Pater Joseph, der Oberpriester, lud die Gruppe zum Mittagessen ins Provinzhaus nach Santhome ein. Zum Abschied erhielt jeder noch ein kleines Geschenk. Während die Gruppe mit Pastor Schlummer ihre Fahrt nach Bangalore antrat, um am nächsten Morgen von dort aus nach Deutschland zurückzufliegen, blieb ich noch 4 Wochen im Berufsförderungszentrum bei „meinen“ Kindern. Im Laufe des Jahres 2018 hatte Pater Sojan einen Kindergarten eröffnet. Nun lernte ich die 9 Kleinen im Alter von drei bis fünf Jahren kennen. 

Pater Sojan hatte eingeführt, dass die Behinderten täglich am Vormittag in der Pause einen Becher Milch bekommen. Eine Schneiderei war eingerichtet, in der einige Frauen aus dem Dorf Kleidung nähen oder auch das Nähen erlernen. Rings um das erste Haus von Deepti Nivas war ein Sockel mit bunten Fliesen angebracht worden. So bleiben die Wände geschützt und sauber. Im Garten hinter dem kleinen Geschäft musste die Wasserleitung erneuert werden. Mit einfachen Geräten wie Spitzhacke und Schaufel wurde ein langer Graben ausgehoben, eine schweißtreibende schwere Arbeit. 

Die 17 Neupriester der Ordensgemeinschaft der MST besuchten ihren Mitbruder Pater Sojan in der Einrichtung. Für sein Missions-Projekt zeigten sie großes Interesse. Ein schönes Bild, als sie sich in ihrer weißen Priesterkleidung für ein Foto vor der Grotte versammelt hatten!

 

2020

 

Am 31. Dezember 2019 feierte Pater Sojan in seiner Heimatgemeinde in Kulappuram/ Kerala/Südindien, sein Silbernes Priesterjubiläum. Monate vorher hatte er mich zu seinem Fest eingeladen. Bei seinem Silberjubiläum mit dabei zu sein, war für mich eine besondere Freude. Mit im Gepäck hatte ich zahlreiche Briefe und Glückwünsche von Gemeindemitgliedern aus allen drei Orten der Kirchengemeinde St. Regina. Zusätzlich noch ein Buch, das an drei Sonntagen in den drei Pfarrkirchen auslag und in dem jeder, der wollte, persönliche Worte und Glückwünsche für Pater Sojan hineinschreiben durfte. 

Mit mir kamen auch drei Gemeindemitglieder aus Reken, der Gemeinde, in der Pater Sojan sieben Jahre gewirkt hatte, mit nach Indien. Am 28. Dezember 2019 wurde ein Neffe von Pater 

Sojan zum Priester geweiht. Zu seiner Priesterweihe waren wir ausdrücklich eingeladen. Eine Priesterweihe in Kerala mitzufeiern – das hatte ich bisher in Indien nicht erlebt. Die ganze Familie, Verwandte und Freunde waren gekommen, um dieses Ereignis in Dankbarkeit mitzufeiern. 


Am Silvestertag rückte das zweite große Ereignis heran: das Silberne Priesterjubiläum von Pater Sojan. Zum Festgottesdienst lud er in seine Heimatpfarrkirche St. Kalvari Giri in Kulappuram ein. Mit seinem Neffen, dem Neupriester Shijo, zelebrierte er die hl. Messe, an der seine Mutter und neun seiner Geschwister, darunter seine drei Schwestern, die ebenfalls einer Ordensgemeinschaft angehören, teilnahmen. Sein Bruder Kurian war mit Ehefrau und vier Kindern aus den USA angereist. Mit dabei waren seine Nichten und Neffen, teilweise schon mit Familien, einige Gemeindemitglieder und seine Gäste aus Deutschland. Ordensschwestern aus der Umgebung gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit. Alles war sehr feierlich und persönlich. Am Schluss wandte sich der Jubilar an „seine“ deutschen Gäste mit den Worten, dass es für ihn das schönste Geschenk sei, uns als Gäste begrüßen zu dürfen und war dankbar, dass wir den weiten Weg nach Indien auf uns genommen haben, um an seinem Jubiläum teilzunehmen. Er betonte, dass er immer gern nach Deutschland kommt – als Bruder und als Sohn.

Anschließend besuchte die ganze Familie mit den Gästen das Grab des Vaters. Es ist in der Familie Brauch, am Todestag des Vaters sein Grab zu besuchen, zu beten und das Grab zu segnen. Eine rührende Geste, besonders an diesem Tag, dem Silberjubiläum seines Sohnes, ihm zu gedenken. Die anschließende Feier fand im Haus seines älteren Bruders, in dem auch seine Mutter und eine Schwester lebt, statt. Wir erlebten ein fröhliches Fest und Beisammensein mit seiner großen Familie.

Nach den Feierlichkeiten verbrachte ich mit den drei Gästen aus Reken noch fünf Tage in der Mandya-Mission. So hatten wir das Glück, an der Eröffnung einer neuen Schule für Kinder mit Behinderungen in Arakere teilzunehmen. Die kleine Schule, die Sneha Sadan Special School, ist in einem gemieteten Haus untergebracht. Zehn Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren werden schon unterrichtet. Nach den Ferien sollen weitere 15 Kinder dazu kommen. Die Segnung der Räume nahm Oberpriester Pater Joseph vor. Neben Pater Sojan waren einige  Mitbrüder, Schwestern, Lehrerinnen, die Kinder mit ihren Eltern und wir vier aus Deutschland anwesend.  

Pater Sojan hat es sich zum Ziel gesetzt, in vielen Dörfern kleine Schulen für behinderte Kinder einzurichten. Den ersten Schritt hatte er nun getan.

 

 

Abschluss

 

In den zehn Jahren habe ich mir vor Ort ein Bild von der Arbeit Pater Sojans für die behinderten Menschen gemacht. Viele Stunden konnte ich den Behinderten bei ihrer Arbeit helfen, mit ihnen beten, essen und spielen. Alle waren mir ans Herz gewachsen. Oft kam meine Kamera zum Einsatz; denn jeder wollte gern mal aufs Bild. Die Fröhlichkeit und die Zuneigung der Kinder und der Lehrerinnen waren beeindruckend.

Wie sehr ich in das Leben der Missionsstation eingebunden war, erfuhr ich zu Hause einige Tage nach einer meiner Rückreisen. Pater Sojan schickte mir eine E-Mail mit folgendem Satz: „Viele Grüße von allen. Wir vermissen dich sehr. Aber die Arbeit geht weiter – bis du wiederkommst.“ 

Die Arbeit mit den Behinderten liegt Pater Sojan besonders am Herzen. Mit ganzer Kraft, Liebe und Fürsorge setzt er sich für jeden ein. Er unterstützt nicht nur die Behinderten, Lehrer und Lehrerinnen, er hilft überall, wo es Not tut. Pater Sojan ist ein „berufener“ Seelsorger. Aber er ist auch als Leiter des Mandya-Projektes ein großer Organisator, ein Verwalter, Gärtner, Handwerker, und wenn der Schulbus einen „Platten“ hat, dann behebt er den Schaden selbst. Vieles läuft bei ihm „spontan“. Oft habe ich ihn bewundert.

Die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und liebevolle Fürsorge, die gute Gemeinschaft und das frohe Miteinander habe ich bei jedem Besuch erfahren dürfen. Den Alltag im Berufsförderungszentrum mitzuerleben, war für mich immer wieder eine neue Erfahrung – jeder gelebte Tag eine große Bereicherung.

Aus meinen persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen kann ich versichern, dass jede Unterstützung, die wir ihm zukommen lassen, zu 100 Prozent bei den Menschen ankommt. Unsere Spenden werden dafür eingesetzt, um die Lebenssituation der Behinderten zu verbessern und um viele arme und notleidende Familien im Dorf zu unterstützen. Täglich erhalten die Behinderten eine warme Mahlzeit, sie bekommen Kleidung und Medikamente. Für ihre Arbeit erhalten sie ein monatliches Gehalt, von dem aber ein kleiner Betrag an die Krankenversicherung abgeführt wird. So können sie die Kosten für Arztbesuche, Operationen, Zahnarzt und Medikamente bezahlen. Einen Teil der Spenden verwendet Pater Sojan für die Unterhaltung der beiden Schulbusse (Benzin, Versicherung und Reparaturen), für die Gehälter des Busfahrers, des Beifahrers und der Lehrerinnen und Lehrer. Außerdem entstehen Kosten für Strom und Gas. 

Pater Sojan hat noch viele Zukunftspläne und Gedanken, um den Behinderten ein besseres Leben zu ermöglichen. Ein Ziel ist, weitere kleine Schulen für behinderte Kinder in den umliegenden Dörfern zu errichten. 

Wünschen wir Pater Sojan, den Ordensschwestern und dem Kaplan gute Gesundheit, viel Freude und Schaffenskraft für die schwere Aufgabe in seinem Missionsprojekt. Lasst uns Pater Sojan bei seiner Arbeit weiterhin zur Seite stehen, wie das in den vergangenen Jahren geschehen ist, sodass die Brücke zwischen der Mandya-Mission in Indien und unserer Pfarrgemeinde St. Regina weiter bestehen bleibt.

 

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news-103Sat, 20 Jun 2020 16:40:31 +0200Neuer Firmkurs - Anmeldung bis 26.6. in den Kirchenbüroshttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/neuer-firmkurs-anmeldung-bis-266-in-den-kirchenbueros„Verbunden und vernetzt - allein geht halt nicht“ Unter diesem Motto steht der diesjährige Firmkurs, der nach den Sommerferien beginnt und mit der Firmung am 17.1.2021 endet. Damit greift das Motto viele Erfahrungen auf, die in der Coronakrise gemacht werden, weil immer noch viele Beziehungen über Abstandswahrung gelebt werden können. Zugleich kann man nicht allein Christ sein, sondern braucht die anderen zum Glauben. 
Um die Frage, wie ein junger Mensch heute sein Christsein leben kann, dreht sich auch alles im Firmkurs. 
Wie dieser Firmkurs konkret abläuft, kann man im Programmheft des Firmkurses nachlesen. In der vergangenen Woche fanden die Informationsabende statt. Wer nicht daran teilnehmen konnte, findet nun alle wichtigen Informationen zum Programm des Firmkurses und zu den Anmeldemodalitäten in den u.s. Dokumenten. Anmelden kann man sich, wenn man insbesondere die Anmeldeformulare ausgefüllt in den Drensteinfurt und Walstedder Pfarrbüros der Kirchengemeinde bis zu den Sommerferien, d.h. bis zum 26.6.2020 eingeworfen hat. Dies gilt auch, wenn man seinen Firmkurs in den Herbstferien auf der Insel Ameland erleben will. Weitere Fragen beantwortet Pastoralreferentin Barbara Kuhlmann, 02508/9938812 oder barbara_kuhlmann@web.de.

 

Anmeldung zum Firmkurs

 

Programm Firmkurs

 

Anmeldung zur Amelandfahrt

 

Flyer 2020 Ameland

 

Datenschutz- und Coronaschutz- Erklärung
 

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news-101Thu, 11 Jun 2020 15:48:59 +0200Fronleichnamsgottesdienstehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/fronleichnamsgottesdiensteAm Morgen des Fronleichnamsfeiertages wurden in unserer Pfarrei drei Messen gefeiert. In Drensteinfurt konnte der geplante Freiluftgottesdienst um 10.00 Uhr vor dem Schloss stattfinden. Pastor Schlummer feierte mit rund 80 Gläubigen die Heilige Messe unter freiem Himmel. In Rinkerode und Walstedde wurde aufgrund des Regens die geplanten Außen - Messen um 9.00 Uhr in die Kirchen verlegt. Die Prozessionen entfielen wegen der Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Der sakramentale Segen bildete den Abschluss der Gottesdienste.

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news-97Tue, 09 Jun 2020 18:29:50 +0200Kirchliche Erbbaugrundstücke Mondscheinweghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/kirchliche-erbbaugrundstuecke-mondscheinwegIm Bauabschnitt 1 des Baugebietes Mondscheinweg Drensteinfurt vergibt die Katholische Kirchengemeinde St. Regina zunächst 4 Erbbaugrundstücke. Bewerber können ihr Interesse bei der Pfarrei St. Regina (Markt 3, 48317 Drensteinfurt) bekunden. Nähere Informationen über die Preise und Vergabekriterien, werden auf diese schriftliche Anfrage mitgeteilt. Zur Lage der Grundstücke finden Sie nähere Informationen hier.  

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news-61Sat, 06 Jun 2020 11:28:00 +0200Corona-Schutz-Auflagen für den Gottesdiensthttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/gottesdienste-ab-mai-unter-auflagen-moeglichWir feiern zu den gewohnten Zeiten in unseren drei Kirchen und in der Kapelle St. Georg in Ameke wieder Gottesdienste. Dabei müssen die Auflagen beachtet werden, die das Land NRW mit den Kirchen zum Thema Corona - Schutz vereinbart hat. Wir wollen dies verantwortungsbewusst umsetzen und bitten die Gottesdienstbesucher Folgendes zu beachten. Es gibt einen Ordnungsdienst.  

 

Vor dem Betreten der Kirchen (außer bei Freiluftgottesdiensten) müssen sich die Besucher mit Namen, Adresse und Telefonnummer in ein Formular eintragen. Die Karten werden am Ausgang in eine bereitstehende Box geworfen. Die Daten werden unzugänglich für Fremde aufbewahrt und nach 4 Wochen vernichtet. Nur im Bedarfsfall werden die Daten an das Gesundheitsamt weitergeben.
Die Karten können auch mit nach Hause genommen oder hier ausgedruckt werden, um diese zum nächsten Gottesdienst ausgefüllt mitzubringen. 

Formular für Drensteinfurt

Formular für Rinkerode 

Formular für Walstedde

Formular für Ameke 

 

 

 

Der Zutritt ist begrenzt auf folgende Personenzahlen:

70 Personen in St. Regina Drensteinfurt

50 Personen in St. Pankratius Rinkerode

50 Personen in St. Lambertus Walstedde

20 Personen in St. Georg Ameke

 

Die Gotteshäuser werden durch einen einzigen Eingang betreten. Klebepunkte auf der Gotteslob-Ablage markieren die Sitzplätze. Paare und Familien – also Personen eines gemeinsamen Haushaltes – dürfen zusammensitzen.  Maximal dürfen nur 4 Personen in einer Bank sitzen.

 

Beim Hinein- und Hinausgehen sowie beim Kommuniongang gelten die Abstandsregeln von 1,5 Metern. Ein Mundschutz ist freiwillig. Auch das Singen ist erlaubt. 

 

Regeln für die Kommunion: Vor der Kommunionausteilung desinfizieren sich Priester und Kommunionhelfer die Hände. Die Hostienschalen stehen abgedeckt auf dem Altar. Bevor die Gläubigen zur Kommunion gehen, spricht der Priester einmal für alle „Der Leib Christi“ und die Gemeinde antwortet mit „Amen“. Die Kommunionausteilung erfolgt dann ohne WorteDie Hostie wird vorsichtig in die ausgestreckten Hände fallen gelassen, ohne dass sich die Hände berühren. Der Priester trägt bei der Kommunionausteilung einen Mundschutz. Über den Mittelgang gehen die Messbesucher bankweise nach vorne und durch die Seitengänge zum Platz zurück. Mund- und Kelchkommunion gibt es auf keinen Fall. 

 

Das Durchgeben des Kollektenkörbchens entfällt. Am Schluss der Messe steht am Ausgang ein Körbchen für Gaben bereit. Der Friedensgruß wird durch Zunicken oder Zulächeln gewünscht. Wenn möglich, bringen die Gottesdienstbesucher ihr eigenes Gotteslob mit. Die Gotteshäuser werden vor, nach und möglichst auch während der Messen gut durchlüftet.  

 

Risikogruppen wird empfohlen, weiterhin die Gottesdienste in den Medien zu schauen.

 

Tauffeiern können nur mit einem Taufkind stattfinden.

 

Trauerfeiern sind wieder als Requiem oder Wortgottesdienst in der Kirche möglich, wenn die oben genannten Bedingungen eingehalten werden. Sie sollen im Kreis der Familie ohne öffentliche Bekanntmachung gefeiert werden. Auf dem Friedhof gelten die Vorschriften des Ordnungsamtes. Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht in einem Haushalt leben ist zu gewährleisten. Von Umarmungen und Berührungen auf dem Friedhof ist Abstand zu nehmen. 

 

Familiengottesdienste, Kinderwortgottesdienst während der 11-Uhr-Messe, Wortgottesfeiern für Kleinkinder, Wortgottesdienste mit der Lillimaus und Augenblicke-Messe entfallen. Auch die Messen im Malteserstift werden weiterhin nicht gefeiert. 

 

Bezüglich der Besucher-Listenführung gilt:

 

Datenschutzhinweise / Informationspflichten des Verantwortlichen nach 
§ 15 des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) 
Zur Rückverfolgbarkeit / Dokumentation der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
(Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)


Zu Ihrem Schutz und einer möglichst schnellen Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten mit dem neuartigen Covid-19-Virus („Corona“) sind wir verpflichtet, Ihre Anwesenheit gemäß § 2a Absatz 1 CoronaSchVO zu dokumentieren. 

Nachfolgend möchten wir Sie über diese Datenverarbeitung informieren:

Für die Datenverarbeitung verantwortliche Stelle:

 

Pfarrei St. Regina

Markt 3

48317 Drensteinfurt

Tel. 02508 9994040

stregina-drensteinfurt@bistum-muenster.de

 

Den für Sie zuständigen gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter der u. g. Adresse:

 

Bischöfliches Generalvikariat Münster
Christel Dierkes
Domplatz 27
48143 Münster
0251 495-17056
Datenschutz-Kirchengemeinden@bistum-muenster.de

 

 

Folgende personenbezogenen Daten werden benötigt

•    Ihr vollständiger Name (Vor- und Nachname)
•    Ihre Telefonnummer
•    Ihre Adresse
•    Datum und Uhrzeit Ihres Aufenthalts

Zwecke und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Nach der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, in der ab dem 30.05.20 gültigen Fassung) i.V.m. § 6 Abs. 1 lit. b, d KDG müssen wir diese personenbezogenen Daten erheben und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt übermitteln, falls der Verdacht besteht, dass es im Zusammenhang mit einem Gottesdienst/einer Veranstaltung /etc. zu einer Infektion mit Covid-19 gekommen ist. 

Datenübermittlung
Ihre Angaben werden von uns ausschließlich auf Verlangen des zuständigen Gesundsamtes an dieses übermittelt.

Aufbewahrungsdauer personenbezogener Daten 
Entsprechend der Verpflichtung aus der CoronaSchVO bewahren wir Ihre Angaben tagesaktuell für vier Wochen auf und vernichten die Angaben unmittelbar nach Ablauf dieser Frist.

Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung 
Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft über Ihre bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Ebenso haben Sie das Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personenbezogenen Daten.

Im speziellen stehen Ihnen nach dem Gesetz über den kirchlichen Datenschutz (KDG) folgende Rechte zu:

•    Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (§ 17 KDG)
•    Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (§ 18 KDG)
•    Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (§§ 19, 20 und 23 KDG

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde/beim Datenschutzbeauftragten 
Sie haben jederzeit das Recht den Datenschutzbeauftragten und/oder die Datenschutzaufsichtsbehörde anzurufen und dort Informationen über Ihre Rechte aufgrund des Gesetzes über den kirchlichen Datenschutz und sonstiger Vorschriften über den Datenschutz zu erfahren. Darüber hinaus ist die Aufsichtsbehörde Anlaufstelle für Beschwerden bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. 

Zuständige Aufsichtsbehörde für das Bistum Münster: 


Katholisches Datenschutzzentrum – Körperschaft des öffentlichen Rechts 
Brackeler Hellweg 144 
44309 Dortmund 
Fon 0231 138985‐0
Fax 0231 138985‐22

 

 

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news-83Fri, 29 May 2020 14:27:02 +0200Wort zu Pfingstenhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/wort-zu-pfingstenFrohe Pfingsten wünscht Ihnen und Ihren Familien Pastor Schlummer im Namen des Seelsorgeteams! Das Wort zum Pfingstfest finden Sie hier.  Das katholische Hilfswerk Renovabis bittet um Ihre Spende zur Unterstützung der Kirche in Osteuropa zu Pfingsten.

 

Bankverbindung Renovabis

LIGA Bank eG
IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77
BIC: GENODEF1M05

 

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news-71Tue, 26 May 2020 16:27:00 +0200SKIFF@homehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/ferienfreizeiten-skiff-und-dsc-fallen-ausEndlich ist es so weit. Die elf Teamer der SKIFF haben ein Alternativprogramm unter dem Titel „SKIFF@home“ im Rahmen des Drensteinfurter Ferienprogramms online gestellt. Es richtet sich an Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren. Die Angebote finden in der 5. und 6. Ferienwoche statt. „Nicht in einer Schützenhalle, wie es sonst bei SKIFF üblich war, sondern im Alten Pfarrhaus in Drensteinfurt“, schmunzeln die Teamer über den ungewohnten Veranstaltungsort. Aber die Kinder werden trotz allem einen tollen, abwechslungsreichen Tag erleben“, ist sich Vanessa Gressog, eine der drei LagerleiterInnen der „SKIFF@home“, sicher. „Wir haben eine Auswahl an verschiedenen Attraktionen vorbereitet und werden sogar für ein leckeres Mittagessen sorgen. Kleiner Tipp: auch Ausflüge sind dabei... also meldet euch schnell an!“, rührt Theresa Scholz die Werbetrommel.

Die Anmeldungen zum Drensteinfurter Ferienprogramm haben schon per Zufallsprinzip stattgefunden, ab jetzt gilt die Reihenfolge der Anmeldungen für alle Angebote, die noch nicht vollständig besetzt sind ( https://drensteinfurt.ferienprogramm-online.de ). „Also schaut Euch am besten unsere Programmpunkte an und meldet Euch an, denn das erhöht Eure Chancen den Sommer nicht vor der Röhre verbringen zu müssen! Gerade jetzt ist es umso schöner, dem Alltag zu entkommen und etwas Interessantes zu unternehmen“, empfiehlt Benedikt Kramer.

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news-81Fri, 22 May 2020 15:50:32 +0200Pfingstnovenehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/pfingstnoveneDas katholische Hilfswerk Renovabis hat eine Pfingstnovene als Gebetsanleitung zum Thema "Frieden" herausgegeben. Das Gebetsheft lässt sich hier herunterladen und wird in Kürze auch in den Kirchen ausliegen. Das Hilfswerk bittet zu Pfingsten zu Spenden für die Katholiken in Osteuropa und die vielfältigen sozialen und katechetischen Projekte in der osteuropäischen Diaspora.

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news-79Fri, 22 May 2020 15:20:53 +0200Neue Homepagehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/neue-homepageNach fast 3 Jahren Vorarbeit ist am 14. Mai die neue Homepage der Pfarrei St. Regina ins Netz gegangen. In Zusammenarbeit mit der kirchlichen Medienagentur "Kampanile" aus Münster, die den technischen Support liefert und das Design gestaltet hat, hat eine Gruppe den redaktionellen Teil übernommen. Pastor Schlummer und die Pfarrsekretärinnen Judith Hagemann-Rose und Maria Wienken arbeiteten ebenso mit wie Susanne Lettmann und Brigitta Riediger als Ehrenamtliche. Die übersichtliche Menü-Struktur, das moderner Design, die Verfügbarkeit von Videos und Tweets vom Papst machen die neue Homepage aus. Die Texte wurden neu überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Jetzt ist es auch möglich die Standorte von Kirchen, Pfarrheimen und anderen Einrichtungen leichter zu finden. Die redaktionelle Arbeit bleibt eine Dauerbaustelle, damit die Homepage auch aktuell bleibt. So macht das Team weiter in der Pflege der Homepage. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten für die viele Arbeit. Besonders dürfen wir Carsten Blanke danken für den mehrjährigen Einsatz beim technischen Support der bisherigen Homepage. Wenn Sie noch auf etwas hinweisen möchten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.

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news-77Wed, 20 May 2020 16:27:18 +0200Maiandachten am Malteserstifthttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/maiandachten-am-malteserstiftIn diesem Monat finden freitags um 10.30 Uhr hinter dem Malteserstift im Freien Maiandachten statt. Mit der Verstärkeranlage und gesanglicher Unterstützung will die Gemeinde den Senioren im Malteserstift auf diese Weise nahe sein. Den Auftakt machte Pastor Schlummer mit dem Thema "Maria als Mutter und die sixtinische Madonna". Pastor Funke und Pater Johny folgen an den nächsten Freitagen bei hoffentlich gutem Wetter. Die Senioren haben sich jedenfalls gefreut.

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news-75Wed, 20 May 2020 14:34:53 +0200Wort zum Feiertag und Sonnntaghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/wort-zum-feiertag-und-sonnntagFür das Fest Christi Himmelfahrt, den Marienmonat Mai und den Sonntag finden Sie den Text hier.

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news-73Tue, 19 May 2020 17:02:56 +0200Informationsveranstaltungen zur Firmung im Januar 2021https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/neuer-firmkursAuch in diesem Jahr beginnen wir mit einem neuen Firmkursus, wenn auch unter anderen Bedingungen (siehe unten). Alle betreffenden katholischen Jugendlichen aus Walstedde und Drensteinfurt im Alter zwischen 15 und 17 Jahre bekommen postalisch eine persönliche Einladung. Sollte aus welchen Gründen auch immer keine Post kommen, nehmen Sie bitte auch diese Meldung als Einladung zum Informationsabend.

Um die erforderlichen Abstandregeln einzuhalten, finden die Treffen in den Kirchen statt. Alle interessierten Drensteinfurter Jugendlichen kommen am Montag, 15. Juni, um 19.30 Uhr in die St.-Regina-Kirche. Die Walstedder Jugendlichen sind am Dienstag, 16. Juni, um 19.30 Uhr in der St.-Lambertus-Kirche herzlich willkommen. Wir bitten darum, dass die Jugendlichen ohne Begleitung erscheinen, da das Platzangebot auch in den Kirchen begrenzt ist.

Inhaltlich geht in den Veranstaltungen darum, den Jugendlichen vorzustellen, wie der Firmkursus ablaufen kann.

Wer solche Treffen derzeit zum persönlichen Schutz nicht wahrnehmen darf, aber Interesse am Firmkursus hat, meldet sich bitte bei Pastoralreferentin Barbara Kuhlmann, Telefon 0 25 08/ 99 38 812.

Schon jetzt möchten wir darauf hinweisen, dass wir in den Herbstferien vom 17. bis 24. Oktober eine Firmwoche auf der niederländischen Insel Ameland für 10 Firmanden anbieten. Sofern wir diese nicht aufgrund der Coronakrise stornieren müssen, können interessierte Firmanden gerne anmelden.

Die Firmungen werden am Sonntag, 17. Januar, um 9 Uhr in der St.-Lambertus- Kirche und um 11.30 Uhr in der St.-Regina-Kirche stattfinden.


Dieser Firmkursus wird ungewöhnlich sein. Das KatechetInnen-Team überlegt sich derzeit alternative Möglichkeiten, sich mit seinem Glauben auseinander zu setzen. Es wir in jedem Fall eine Mischung aus sorgfältig geplanten „echten“ Gruppentreffen, Online-Treffen und Outdoor-Angeboten sein.
 

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news-69Tue, 19 May 2020 16:14:38 +0200Eine halbe Stunde für Gott - eine halbe Stunde für michhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/komm-zu-mir„Komme zu mir“ -  unter dieser Thematik möchten wir zum Verweilen vor Gott einladen und das bis zu den Sommerferien immer
dienstags um 19.30 Uhr in der St.-Regina-Kirche.
Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit für Gott, eine halbe Stunde Zeit, um zu sich selbst zu kommen.
Musik, Stille, Anbetung, wenige Impulse und Gebete bilden den schlichten Rahmen.
Anlass gibt die Situation, in der wir jetzt leben. Coronakrise: fokussiert auf 1,5 m Abstand, Hygienemaßnahmen, eingeschränkte Begegnungen. 

Wir leben auf Distanz.
Aber über die Distanz hinweg benötigen wir auch Nähe und die Erfahrungen von Gemeinschaft.
Unsere Welt hat sich verändert - jeder ist davon auf irgendeine Art und Weise betroffen.


Diesen Erfahrungen möchten wir nachspüren. Der Glaube kann Kraft, Zuversicht und Orientierung ermöglichen und innere Ressourcen freisetzen.
Von daher kann es gut tun, gerade jetzt mit anderen zusammen in der Kirche zu verweilen.
Das Angebot „Komme zu mir“ richtet sich besonders an alle, die sich von der klassischen Form der Eucharistischen Anbetung nicht angesprochen fühlen und eine alternative Form suchen.
Fühlen Sie sich herzlich eingeladen!

 

Barbara Kuhlmann, Nicole Schramm, Mechthild Döbbe

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news-59Fri, 15 May 2020 16:38:00 +0200Wort zum 6. Sonntag der Osterwoche von Pastoralreferentin Barbara Kuhlmannhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/wort-zum-3-sonntag-d-o-von-pastoralref-m-doebbeWohin man geht, die Coronakrise ist und bleibt in aller Munde. Mich eingeschlossen - haben immer noch viele Menschen das Bedürfnis, über diese Krise zu sprechen, um diese neue Realität einzuholen, die sich über die ganze Welt ausbreitet. Vielleicht erinnern Sie sich, dass zu Beginn der Krise viele Menschen dazu ermutigen wollten, die Krise für eine menschlichere Welt fruchtbar zu machen. Der Zukunftsforscher Matthias Horx zeichnet sogar ein positives Bild: „Wir werden bekannte menschliche Werte neu entdecken: alte Beziehungen und blühende Gemüsegärten, Höflichkeit, Glück statt Konsum.“ Derzeit hört man nicht mehr so viel darüber. Die Coronakrise ist eine „dröge“, ernüchternde und bisweilen sehr traurige Realität. Sie fokussiert auf 1,5 m Abstand und Hygienemaßnahmen.

Seit einiger Zeit verbinde ich mit dieser Krise innerlich die Verhüllungsaktionen des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude in Landschafts-Räumen oder an Gebäuden. 1995 verhüllten sie z.B. den Reichstag in Berlin. Ich verstehe diese Aktionen heute so: Die Verhüllung hebt hervor, was schon längst da ist. Sie erinnert daran, was vorab selbstverständlich war. Sie wertet auf, was bis zur Verhüllung in seiner zerbrechlichen Schönheit übersehen wurde, z.B. diese Bäume auf dem Bild.

So ist es auch irgendwie mit der Coronakrise, denke ich. Diese Pandemie spannt sich wie eine Hülle über unser Leben. Und dadurch wird auch sichtbarer, was schon da ist: Es wird sichtbar, was uns wichtig ist, weil wir es lieben und was nicht mehr wichtig ist. Es tritt als Kontur stärker hervor, wonach wir uns bisweilen ohnmächtig sehnen. Es tritt hervor, was in uns rumort und uns mit Unbehagen erfüllt.

Was vermisse ich derzeit? Was brauchen wir jetzt dringend? Menschliche Zuwendung, körperliche Nähe, Gesundheit, finanzielle Sicherheit, Bewegungsfreiheit, ein Dach über den Kopf, die Natur…?

In der zweiten Lesung des heutigen Sonntags heißt es: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert, über die Hoffnung, die euch erfüllt, antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig“ (1. Petrus 3,15). Der Verfasser des Petrusbriefes, aus dem dieses Zitat stammt, schrieb im ersten Jahrhundert an Christen, die vorher Heiden waren. Mit dem Übertritt zum Christentum erlebten sie sich in ihrer gewohnten Umgebung plötzlich als angefeindete Minderheit und als Fremde. Sie wurden auf einmal verleumdet und wahrscheinlich auch vor Gericht gebracht, um Rechenschaft abzulegen. Der Verfasser des Petrusbriefes legte ihnen nahe: Haltet zu eurem Glauben, aber versucht auch, euch zu arrangieren. Von welcher Hoffnung sie wohl vor Gericht sprachen oder besser gesagt: Zu welcher Hoffnung standen sie? Wir wissen nicht, was sie antworteten. Wir wissen aber, es muss eine schwere Zeit gewesen sein, sonst hätte es diese Ermutigungen und Erinnerungen des Autors nicht gebraucht.

 

Macht die Coronakrise auch die christliche Hoffnung auf eine menschlichere Welt sichtbarer? Kommen die Konturen unseres kostbaren Glaubens zum Vorschein, z. B. dass jeder Mensch von Gott geliebt und gewollt ist und auch im Tod nicht allein gelassen ist? Kommt zum Vorschein, dass uns diese eigentlich schöne Welt zu unserem Glück geschenkt wurde? Tritt hervor, dass unsere Sehnsucht nach diesem erfüllten Leben Geschenk und Auftrag zugleich ist?

Ich glaube, es ist schwierig zu sagen, worauf ein Mensch bzw. ein Christ wirklich hofft. Denn die Hoffnung rührt die tiefste Sehnsucht an, wie ein Mensch sich die Welt (mit Gott) vorstellt. Man sagt zwar, wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Aber vielleicht geht es zunächst gar nicht darum, etwas zu sagen. Vielleicht geht es darum, die große Sehnsucht nach dem erfüllten unbeschränkten Leben zuzulassen, auch wenn sie bisweilen ohnmächtig erlitten wird.

Und vielleicht geht es darum, etwas zu tun. Es gibt ja Menschen, die auch jetzt etwas tun und das weckt Hoffnung! Zu Beginn der Krise wurden viele Menschen sehr aktiv und setzten sich für alte Menschen und Armen ein. Viele Menschen versuchen sich gegenseitig, über die soziale Distanz hinweg das Leben zu erleichtern. Welche Hoffnung steckt dahinter?

Drensteinfurt ist jetzt „Fair-trade-Stadt“ geworden. Welche Hoffnung steckt dahinter? Pastor Kossen aus Lengerich setzt sich seit Jahren gegen die moderne Sklaverei in den Schlachtbetrieben ein. Mit seinem Verein „Würde und Gerechtigkeit“ hilft er den Arbeitern. Weil in solch einem Schlachtbetrieb gerade vorwiegend rumänische Arbeiter an Corona erkrankten, steht die zum himmelschreiende Ausbeutung dieser sogenannten „Wegwerfmenschen“ wieder im Fokus. Corona fokussiert uns darauf, dass es diese Ungerechtigkeit gibt und dass unsere wohlhabende, moderne, humane Gesellschaft dies legal zulässt. Ein gesellschaftliches System lässt es zu, dass ausländische Subunternehmen Arbeitsrechte umgehen können und Menschen ausgebeutet werden.

Welche Hoffnung treibt den Verein „Würde und Gerechtigkeit“ an? Unabhängig von der Coronakrise fällt mir auch Carola Rackete ein, die Kapitänin der See-Watch 3. Sie wurde vor einiger Zeit berühmt, weil sie als Kapitänin Menschen aus Seenot rettete und trotz eines Verbots des italienischen Innenministeriums in den Hafen von Lampedusa einlief und 40 Menschen in Seenot rettete. In ihrem Buch mit dem bezeichnenden Titel „Handeln statt Hoffen“ deutet sich an, worauf sie hofft und worauf sie nicht mehr hoffen mag. Sie schreibt: Wir leben in Zeiten, „in denen die Ordnung, die wir haben, falsch und zerstörerisch ist. Sie muss gestört werden, weil sonst Menschen sterben. Weil wir sonst zulassen, dass ein System mit seinem stetigen Glauben an Wachstum uns etwas raubt, das unglaublich kostbar und unwiederbringlich ist.“ Man dürfe nicht mehr hinnehmen, „dass das System dazu führt, dass die Mehrheit im Namen der Ordnung bestohlen, belogen und unterdrückt wird“.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx zeichnet nicht nur ein positives Bild. Es sieht auch negative Tendenzen. Er meint aber auch, dass das, was in der Gesellschaft gerade rumort, deutlicher zum Vorschein komme. In einem Internetartikel heißt es: „Das Schöne aber ist die Erkenntnis, dass wir mit der Erfahrung von heute mehr als selten zuvor, seit dem zweiten Weltkrieg die Gelegenheit haben, eine neue Gesellschaft zu schaffen. Wir haben es selbst in der Hand.“ Worauf hoffen Christen? Zu welcher Welt wollen wir stehen?

 

Quellen: www.rnd.de/politik/zukunftsforscher-nach-der-corona-krise-leben-wir-in-einer-besseren-gesellschaft-WTK46MKZORHKFOQJF7QUKQA3X4.html, Carola Rackete: Handeln statt Hoffen. Aufruf an die letzte Generation, München 2019, Wrapped Trees, Fondation Beyeler and Berower Park, Riehen, Switzerland, 1997-98

 

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news-67Wed, 13 May 2020 18:32:40 +0200Büchereien (eingeschränkt) geöffnethttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/buechereien-ab-10-mai-wieder-geoeffnetDie Büchereien unserer Pfarrei dürfen nach der Corona-bedingten Schließung nun mit Auflagen wieder öffnen. Sie haben entsprechend der örtlichen Gegebenheiten Konzepte entwickelt, um Kontakte zu reduzieren, Abstände zu wahren und Hygieneregeln einzuhalten. Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, müssen die Besucherdaten mit genauen Zeiten registriert werden.

 

KÖB St. Regina Drensteinfurt

 

Liebe Leserinnen und Leser,

seit Mitte März musste unsere Bücherei Corona bedingt leider geschlossen bleiben. Alle Medien, die in dieser Zeit zurückgegeben werden sollten, sind bis zum 26. Mai verlängert. Kosten für Verlängerungen oder Überziehungsgebühren fallen für diese Zeit nicht an.

Ab dem 10. Mai werden wir teilweise wieder öffnen. Ein Stöbern in unserem Büchereiraum ist leider weiterhin nicht möglich. Es können aber nach Terminvereinbarung entliehene Medien zurückgebracht und vorab gemeldete Medienwünsche abgeholt werden.

Zunächst gibt es zwei Zeiträume:

Mittwoch: 18:00 bis 20:00 Uhr   (Eingang der Bestellung bis Dienstag 12:00 Uhr)

Sonntag:    10:00 bis 12:00 Uhr   (Eingang der Bestellung bis Freitag 12:00 Uhr)

Sie können unseren Bestand im Onlinekatalog (Web-OPAC) recherchieren und verfügbare Bücher per Mail bestellen. Wir suchen die Medien dann für Sie zusammen.

E-Mail: buecherei-drensteinfurt@bistum-muenster.de

Momentan sind noch sehr viele Medien unterwegs. Deshalb beschränken wir die Ausleihe im Bereich der neueren Literatur für Erwachsene (Romane, Krimis, Thriller) auf zunächst drei Titel. Da wir den Verfügbarkeitsstatus nicht sofort aktualisieren können, kann es natürlich sein, dass mehrere Leser das gleiche Medium ausleihen möchten. Wir gehen nach der Reihenfolge der Eingänge vor. Geben Sie deshalb ruhig Ersatzwünsche mit an.

Um den Abstand zu wahren und Warteschlangen zu vermeiden, nennen wir Ihnen eine genaue Zeit, die bitte eingehalten werden muss. Außerdem müssen wir die jeweiligen Kontaktdaten erfassen. Dies ist Vorschrift, um unter Umständen Infektionsketten nachverfolgen zu können. Der Besucher muss erwachsen sein und alleine in Alte Pfarrhaus kommen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Es gilt eine „Einbahnstraßenregelung“: Eingang über das Hautportal, Ausgang durch die Seitentüren neben dem Pfarrsaal. Um den Kontakt mit Bargeld zu vermeiden, wird die Bezahlung anfallender Gebühren zunächst zurückgestellt und kann später erfolgen.

Bitte geben Sie immer Name, Anschrift, aktuelle Telefonnummer und E-Mailadresse mit an, falls Sie nicht selbst kommen können, auch die Daten ihres „Vertreters“. Dies beschleunigt den Vorgang!

Wir werden dieses Konzept bei Bedarf dem aktuellen Entwicklungsstand anpassen. Falls Sie Fragen haben, schicken Sie uns gerne eine Mail.

 

KÖB St. Pankratius Rinkerode

 

Das Team der Bücherei St. Pankratius Rinkerode freut sich, die Bücherei wieder öffnen zu dürfen und die Leserinnen und Leser mit neuem Lesestoff zu versorgen. Allerdings ist der Zutritt nur unter Einhaltung der geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen erlaubt. So dürfen sich nur zwei Besucher in der Bücherei aufhalten, und zwar nur Erwachsene oder Jugendliche ab 12 Jahren. Alle weiteren Besucher werden gebeten, so lange draußen zu warten, bis ein Besucher den Raum verlässt.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist Pflicht. Die Möglichkeit der Händedesinfektion am Eingang ist gegeben. An der Theke ist ein Spuckschutz installiert, so dass größtmöglicher Schutz sowohl für die Besucher als auch die Mitarbeiterinnen gewährleistet ist.

Wer ausschließlich kommt, um ausgeliehene Medien zurückgeben, kann diese in bereitgestellte Boxen vor der Bücherei legen. Selbstverständlich werden für die Medien, die aufgrund der Corona-Krise nicht fristgerecht zurückgegeben werden konnten, keine Mahngebühren fällig.

Zurückgegebene Medien können nicht sofort wieder ausgeliehen werden – sie müssen mindestens 3 Tage lagern, damit von ihnen keine Infektionsgefahr mehr ausgeht.

Ab sofort ist die Bücherei wieder sonntags von 10 bis 11:30 Uhr und dienstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Das Büchereiteam freut sich auf Ihren Besuch!
 

E-Mail: buecherei.rinkerode@gmx.de

 

KÖB St. Lambertus Walstedde

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Corona-Epidemie hat dazu geführt, dass wir alle viel mehr Zeit zu Hause verbringen. Die Lockerung im Umgang mit der Epidemie gibt uns nun die Möglichkeit, endlich wieder Bücher und andere Medien zur Ausleihe anbieten zu können. Die Bücherei Walstedde hat ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das die Einhaltung von Hygienevorschriften und Abstandsregelungen gewährleistet und somit ab dem 10.05.20 wieder öffnen darf.

 Hier einige Informationen, wie die Buch/Medienausleihe organisiert ist:

  1. Mund/Nasenschutzpflicht für Mitarbeiter und Leser/innen
  2. Handdesinfektionsmöglichkeit in der Bücherei
  3. Nur jeweils 1 Besucher darf die Bücherei betreten
  4. Rückgabe der Medien:  bis zum 31.05.2020 werden keine Mahngebühren erhoben.  Die Rückgabe erfolgt über das Fenster, wo eine Box bereitsteht. Die zurückgegebenen Medien bleiben 72 Stunden liegen, so dass keine Infektionsgefahr darüber besteht.
  5. Der Besucherstrom wird so geleitet, dass der Abstand von mindestens 1,50 m gewährleistet werden kann.
  6. Die Ausleihe bzw. Rückgabe der Medien soll nur von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren erfolgen.

Die Öffnungszeiten bleiben wie bisher bestehen, sonntags von 10.15 – 12.00 Uhr und mittwochs von 16.00 – 17.30 Uhr. Freitags bleibt unsere Bücherei vorerst geschlossen.

 

Wir hoffen, dass wir mit der Öffnung der Bücherei dazu beitragen können, diese unwirkliche Zeit etwas besser zu überstehen und freuen uns sehr auf Sie/euch.

 

Ein herzlicher Gruß vom

Büchereiteam Walstedde

 

 

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news-65Wed, 13 May 2020 16:56:34 +020012. Mai ist St. Pankratiushttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/st-pankratius-12-maiDen Patronatstag St. Pankratius am 12. Mai hat unsere Kirchenmusikerin und Kantorin Miriam Kaduk zum Anlass genommen, ein besonderes Video zu drehen: Zur Musik des Patronatsliedes erscheinen Impressionen unserer wunderschönen St.-Pankratius-Kirche!

 

 

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news-18Sat, 02 May 2020 09:16:00 +0200Stellenausschreibung: Kita Einrichtungsleitunghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/poetry-slam-in-der-bonifatiuskircheDie Kath. Kirchengemeinde St. Regina Drensteinfurt ist Träger von vier Tageseinrichtungen für Kinder und sucht für die Tageseinrichtung St. Pankratius Drensteinfurt, Ortsteil Rinkerode zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Einrichtungsleitung in Vollzeit (39 Std.). Das Familienzentrum St. Pankratius ist eine Kindertageseinrichtung mit vier Gruppen, in denen zurzeit 79 Kinder im Alter von ca. 1-6 Jahren betreut und gefördert werden. Die Tätigkeit umfasst in enger Zusammenarbeit mit der Verbundleitung und dem Kirchenvorstand neben der konzeptionellen Weiterentwicklung die religionspädagogische und organisatorische Arbeit sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern und die Unterstützung und Beratung der Mitarbeiter. Näheres finden Sie unter weiterlesen. 

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news-20Fri, 01 May 2020 09:15:00 +0200Die Büchereien bleiben Corona geschlossenhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/user-fragen-papst-antwortetAufgrund der aktuellen Situation bleiben die Büchereien in Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde vorübergehend geschlossen. Medien, die während der Schließungszeit zurückgegeben werden müssten, werden automatisch verlängert, so dass keine Überziehungs- oder Mahngebühren fällig werden. Wir wünschen allen unseren Lesern, dass sie gesund bleiben!

 

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news-57Thu, 23 Apr 2020 16:34:15 +0200Neuer Brief an die Kita Elternhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/neuer-brief-an-die-kita-elternSehr geehrte Eltern,


seit Mittwoch wissen wir, dass die Schließung der Kindertageseinrichtungen noch weiter fortgesetzt wird.
Dies heißt gerade für Sie als Eltern sich weiter der Herausforderung zu stellen, den Alltag und die Betreuung Ihrer Kinder zu Hause zu organisieren, oftmals den Spagat zwischen Schreibtisch und Beschäftigung der Kinder hinzubekommen und so Ihren Familienalltag umzustrukturieren.

Hierfür möchte Ich Ihnen auf diesem Wege noch einmal recht herzlich „ Danke“ sagen.

 

Die Situation ist für uns alle gerade neu und ungewohnt und auch nicht einfach.

Nun möchte Ich Ihnen noch ein paar Informationen für die nächste Zeit geben.

Zunächst zu den sogenannten Neuerungen, die ab dem 23.04.2020 bezüglich des Betretungsverbotes gelten.

 

• Die Kindertageseinrichtungen unseres Verbundes bieten Ihnen weiterhin eine Notbetreuung an.
• Weiterhin wird für diese Betreuung eine Bescheinigung mit dem Nachweis benötigt, dass Sie oder Ihr Ehepartner in einer dieser Berufssparten kritischer Infrastruktur tätig sind.
Diese Bescheinigung finden Sie ebenfalls auf der Seite des Ministeriums oder können diese auch von mir bekommen.
• Die ab dem 23.04.2020 gültige, erweiterte Liste der Berufsgruppe finden Sie auf der Homepage der Kindertageseinrichtungen oder auf der Seite des MKFFI.
• Ab dem 27.04.2020 sind auch erwerbstätige Alleinerziehende anspruchsberechtigt. Die genauen Ausführungsbestimmungen für diese Betreuung liegen uns derzeit noch nicht vor. Sobald wir diese vorliegen haben, werde ich Sie darüber informieren.

 

Im Bedarfsfall nehmen Sie bitte mit mir unter Telefon: 0250899940417 oder fritz-m@bistum-muenster.de Kontakt auf, um die Betreuung abzusprechen und zu regeln oder eventuelle Fragen zu klären.

Nun noch eine kleine Information aus den Kindertageseinrichtungen direkt.

 

Alle Erziehrinnen vermissen die Kinder und Eltern sehr und würden die Einrichtungen gerne so schnell wie möglich wieder öffnen.
Vereinzelt haben Sie ja auch schon von den Einrichtungen Nachrichten erhalten. Zusätzlich haben die Einrichtungen sich Gedanken gemacht, wie sie Sie zu Hause mit Ideen für die Kinder unterstützen können.

Ab sofort finden Sie unter dem untenstehenden Link nicht nur alle wichtigen Informationen unseres Verbundes zur aktuellen Situation, sondern auch eine Sammlung von Ideen, Anregungen, Spielen, Rezepten, Geschichten u.v.m. für die noch kommende Zeit zu Hause ohne Kindergarten.

 

Link:
https://www.kitas-st-regina.de/aktuelles/wichtige-hinweise-zur-derzeitigen-betreuungssituation-auf-grund-der-aktuellen-corona-situation

 


Vielen Dank für Ihr Verständnis, weiterhin alles Gute und bleiben Sie und Ihre Familien gesund.

 

Marion Fritz
(Verbundleitung)

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news-55Thu, 23 Apr 2020 16:30:13 +0200Verschiebung der Erstkommunionhttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/verschiebung-der-erstkommunionFolgender Brief über die Verschiebung der Erstkommunion wurde am Freitag - Morgen, 17.4.20, in die Post an die Familien der Kommunionkinder gegeben.

 

Liebe Erstkommunionfamilien,
jetzt ist das eingetroffen, was sich schon abzeichnete, aber erst jetzt mit Gewissheit zu sagen ist. Wir werden die Erstkommunion nicht zum angegebenen Termin feiern können. Das ist für alle, besonders aber für die Kinder, für Sie als Familien und für uns als Gemeinde ein schmerzliches Geschehen! Dafür haben wir alle keine Muster, denn so eine Situation gab es in dieser Form noch nie.
Viel Liebe, Ideen und Vorbereitungen liegen in diesem Fest, angefangen von der Planung, wer eingeladen wird, wie und wo Sie als Familien nach dem Gottesdienst feiern werden. Auch die Kinder haben ja schon längst ihre Erstkommunionkleidung ausgesucht und im Schrank…. Und auf einmal ist alles anders! Ein Virus zwingt uns weltweit aber ganz direkt hier bei uns in Drensteinfurt, Walstedde und Rinkerode unser Verhalten zu ändern und den Erfordernissen anzupassen!
Daher haben wir uns entschlossen, die Erstkommunion auf den April/ Mai 2021 zu verschieben, da wir davon ausgehen, dass auch Sie eine Feier im kleinsten Kreis vermeiden möchten. Wenn Großeltern, Paten, Familienangehörige und eine große Anzahl von Menschen an diesem Fest teilnehmen möchten, dann wird dies aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht möglich sein. Wir vermuten, dass erst mit einer hoffentlich Anfang 2021 zur Verfügung stehenden Impfmöglichkeit / Medikamentenbehandlung und Immunität in der Gesamtbevölkerung, größere Gruppen und Risikogruppen zusammenkommen dürfen. Die Unsicherheit einer zweiten Verschiebung bei Verlegung auf den Herbst 2020 wäre zu groß, deshalb gehen wir mit den Terminen direkt vor die regulären Erstkommunionfeiern des nächsten Jahrgangs 2021.


Die Feiern für den Erstkommunionjahrgang 2020 sind jetzt folgendermaßen terminiert:
Walstedde, 17.04.2021 (14.00 Uhr) und 18.04.21 (10:00 Uhr),
Drensteinfurt, 24.04.2021 (Klasse a und b) – 14:00 Uhr und 25.04.21 (Klasse c und d) – 10:00 Uhr,
Rinkerode, 01.05.2021 (Klasse a) – 14:00 Uhr und 02.05.2021 (Klasse b) – 10:00 Uhr.


Wir gehen davon aus, dass wir im Frühjahr 2021 ein schönes Fest miteinander feiern werden, nichtsdestotrotz hängt es davon ab, welche Verordnungen die Landesregierung NRW und das Bistum Münster als Vorgaben für uns als Gemeinden machen werden.
Über die weiteren Termine, wie Bußvorbereitung, Beichte und Tauferneuerung gestaltet werden, informieren wir Sie im Herbst. Dem Brief angehängt finden Sie ein neues Anmeldeformular, dass Sie bitte ausgefüllt in den Postkasten der Kirchenbüros einwerfen oder persönlich abgeben können. Wir möchten uns jetzt auch besonders an die Kinder wenden: Den Brief an Ihr Kind finden Sie auf der Rückseite des Anschreibens.
Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute vor allem Gottes Segen! Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf, vor allem bleiben Sie gesund!

 

Das Leitungsteam
 

 

Liebe/r_______________________

 

Du hast Dich sicher schon sehr auf Deine Erstkommunion gefreut! Doch jetzt muss der Termin, den wir vorgesehen hatten ausfallen, damit nicht ganz viele Menschen, die wir gern haben krank werden. Wie Du weißt, dürfen in der nächsten Zeit keine großen Mengen von Menschen in einem Raum zusammenkommen, damit sie sich nicht so schnell mit dem Corona-Virus gegenseitig anstecken. Da im Mai und in den nächsten Monaten die Gefahr der Ansteckung noch zu hoch ist, müssen wir die Erstkommunion auf die Monate April und Mai im nächsten Jahr, also 2021 verschieben.
Du hast ja zusammen mit anderen Kindern und Deiner Begleitung an den Weggottesdiensten und an der Bußvorbereitung teilgenommen und bist schon gut vorbereitet. Im Herbst werden wir Dir dann schreiben, wann wir uns wieder treffen werden.
Vielleicht kannst Du in der nächsten Zeit mit jemanden, den Du gerne magst in der Kinderbibel lesen, kannst Dir vielleicht auch Gebete selber aufschreiben und mit Deiner Familie einen Spaziergang zur Kirche machen, ein Gebet dort sprechen und eine Kerze entzünden. Du weißt ja, unsere Kirche ist immer offen!
Deine Erstkommunion werden wir auf jeden Fall feiern – nur später!
Wir versprechen Dir, dass Du zur Erstkommunion gehen wirst und dass das dann auch ein schönes Fest wird, von dem Du später, wenn Du erwachsen sein wirst, vielleicht Deinen eigenen Kindern erzählen kannst.

 

Viele liebe Grüße

Birgit Laubrock, Anja Berkemeier, Claudia Böcker, Julia Wältermann, Ursula Blanke,

 

Jörg Schlummer, Pfarrer

 
Mechthild Döbbe, Pastoralreferentin

 

Nicole Schramm, Pastorale Mitarbeiterin

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news-53Thu, 23 Apr 2020 16:26:31 +0200Extra Lebensmittelgutscheinehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/extra-lebensmittelgutscheineDank der schnellen Hilfe von "Aktion Mensch" kann die Tafel Drensteinfurt in der Corona-Krise ihren Kunden ab dem 14. April Lebensmittelgutscheine im 14-tägigen Rhythmus ausgeben. Die Ausgabe erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Caritaspunkt. Während der Öffnungszeiten des Caritaspunktes, dienstags von 17 Uhr bis 19 Uhr in der Alten Küsterei, bekommen die Kunden, die ihren Ausweis der Tafel vorzeigen, einen Lebensmittelgutschein ausgestellt. Damit können sie in allen Lebensmittelläden in Drensteinfurt einkaufen. Mit dieser Aktion kann die Tafel, wenn auch nur begrenzt, ihre Kunden bis zur Wiedereröffnung unterstützen.

Wenn Sie die Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen durch eine Spende an die Caritas Drensteinfurt auch unterstützen möchten, können Sie dies unter folgender Kontonummer tun. Bis 200 € sind die Spendenausdrucke am Bankautomat auch für das Finanzamt als Spendenbescheinigungen gültig.

 

Mit Spenden können auch SIE dem Caritas-Punkt Drensteinfurt helfen!

 

Volksbank Drensteinfurt
BIC: GENODEM1MSC
IBAN: DE17 4016 0050 4301 6168 01

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news-41Thu, 23 Apr 2020 16:08:00 +0200Jugendkreuzweg Karfreitaghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/news-riedigerFür junge Leute und weitere Interessierte bieten wir diesmal online einen Jugendkreuzweg an. Der Kreuzweg Jesu erinnert an die dunklen Seiten des Lebens, vor denen kein Mensch verschont bleibt, auch wenn es einem eigentlich gut geht. Dennoch erscheint der Kreuzweg Jesu von Ostern aus gesehen, d.h. von der Auferstehung Jesu aus in einem ganz anderen Licht. Das kann die eigenen dunklen Zeiten auch verändern. Wir bieten diesen Jugendkreuzweg zu Karfreitag auch als Broschüre an, die in den Kirchen ausliegt. Ansonsten findest du alles unter diesem Link: www.dropbox.com/s/s3v0ixv46n29xut/Jugendkreuzweg%20f%C3%BCr%20St.%20Regina_ICON_Multimedia_ab-ppt-2003.pptx

 
 

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news-51Thu, 23 Apr 2020 16:00:30 +0200Messdienerausflug 13.6. in den Heidepark abgesagthttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/messdienerausflug-136-in-den-heidepark-abgesagtLeider kann der Messdienerausflug wegen der Corona-Lage nicht stattfinden.

Wir bedauern das sehr, doch es ist davon auszugehen, dass große Freizeitparks bis Ende August geschlossen bleiben.

Diejenigen, die sich schon angemeldet haben, erhalten ihre Anzahlung ab Juni über die jeweiligen Sakristeien zurück.

Den Messdienern und Messdienerinnen wünschen wir Gesundheit und Geduld! 

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news-49Thu, 23 Apr 2020 15:41:37 +0200Gottesdienstübertragungen im TV und Internethttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/gottesdienstuebertragungen-im-tv-und-internetDas Bistum Münster überträgt im Internet tägliche Messfeiern aus dem Dom und der Lambertikirche in Münster. Unten finden Sie die Zugänge zu diesen Gottesdiensten und zu Gottesdiensten im Fernsehen. Wir haben uns gegen eigene Übertragungen aus unseren Kirchen entschieden, da es schon so viele professionelle Angebote im Netz gibt und bei uns dazu auch technische Voraussetzungen fehlen.

Hier finden Sie aktuelle Infos und Übertragungen:

https://www.bistum-muenster.de/corona/corona_gottesdienste/

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news-47Wed, 22 Apr 2020 18:27:23 +0200Maßnahmen in der Corona - Zeit: bis 3. Maihttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/massnahmen-in-der-corona-zeit-bis-3-maiBis zum 1. Mai entfallen alle öffentlichen Gottesdienste und kirchlichen Treffen in den Pfarreien des Bistums Münster (Aktualisierung des Bistums Münster).

Das Kirchenbüro ist nur telefonisch (02508-999 40 40, bitte sprechen Sie auf Band) oder per Mail erreichbar: stregina-drensteinfurt@bistum-muenster.de ! Das Handy der Priester ist erreichbar: 0160 - 91 26 14 24.

Trauerfeiern werden als Wortgottesdienste auf dem Friedhof unter freiem Himmel begangen und werden wie gewohnt von den Seelsorgern begleitet. Das Ordnungsamt schreibt vor, dass maximal 20 Personen an den Trauerfeiern teilnehmen dürfen und ein Mindestabstand zu halten ist ( 2 m ). Auch wenn diese Regelungen menschlich und seelsorglich schmerzlich sind, bitten wir um ihr Verständnis. Nach der Krise können wir dann auf Wunsch noch andere Möglichkeiten anbieten.


Die Gläubigen sind nach Aussage des Generalvikars von der Sonntagspflicht befreit.

 

Unser Kirchen bleiben wie gewohnt tagsüber zum persönlichen Gebet geöffnet (10.00 Uhr bis 17.00 Uhr).

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news-45Wed, 22 Apr 2020 18:04:57 +0200Haltern Wochenendehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/haltern-wochenendeVom 28. – 30. August findet wieder unsere Fahrt nach Haltern statt. Sie steht diesmal unter dem Motto „Gestern, Heute und Morgen".

In der schönen Atmosphäre der Heimvolkshochschule Gottfried Könzgen am Annaberg werden wir Gemeinschaft erleben in Form von inhaltlichen Impulsen, gemeinschaftlichen Aktivitäten und geselligen Abendrunden.
Unser Vorbereitungsteam freut sich auf Sie!
Falls Sie noch Fragen haben, sprechen Sie uns an:


Für Walstedde und Ameke: Rita Luthmann Tel. 02387-426
Für Rinkerode:  Mechthild Steinhoff Tel. 02538-649
Für Drensteinfurt:  Achim Prasse Tel. 02508-1859


Anmeldung sind ab sofort möglich
per Email:    a.prasse@helimail.de
per Post:      Achim Prasse, Mecklenburger Str. 4, 48317 Drensteinfurt
per Telefon: 02508 – 1859

 

Den Anmeldeflyer finden Sie hier!
Die Anmeldung kann auch im Pfarrbüro abgegeben werden.

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news-43Sun, 12 Apr 2020 16:11:00 +0200Frohe Ostern 2020https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/johnyFrohe und gesegnete Ostern, das wünscht Ihnen und Ihren Familien das Team der Pfarrei St. Regina. Trotz aller Corona - Nachrichten und aller Sorgen dürfen wir Ostern feieren. Dieses Jahr ist Ostern nicht so sehr ein Fest der Leichtigkeit und des Frühlings, aber es ist ein Fest des Glaubens und damit der Zuversicht. Ja, wir brauchen Zuversicht und der Glaube will uns dazu Anlass und Hilfe sein.

Christus ist wahrhaft auferstanden! Das ist die Botschaft von Ostern! Glaubst du das? So heißt es im Evangelium. Ja, unsere Glaube ist wahr! Das Kreuz findet seine Begrenzung. Die Zeit des Leidens ist begrenzt. Gott ist das Leben und das Leben besiegt den Tod. Der Glaube und die Liebe zeigen uns was wirklich zählt. Die Zuversicht des Osterglaubens steck auch in der neuen Osterkerze, die Sie in allen unseren Kirchen gleich gestaltet finden und die auch in diesem Jahr von Ursula Blanke und Mechthild Fellenberg ausdrucksstark gestaltet wurde. 
Wir dürfen den Weg mit Zuversicht gehen, deshalb ist die Farbe des Weges grün. Wenn wir den Weg im Glauben an Gott gehen, stellen wir unsere Ängste in die Weite der Liebe, der Sonne und der Möglichkeiten Gottes. Die Sonne von Ostern will uns Hoffnung geben und unsere verängstigten Herzen wärmen. In der Solidarität und in der Nächstenliebe auch bei körperlicher Distanz dürfen wir christliche Zuversicht leben.  
Im Kleinen wie im Großen wünsche ich Ihnen im Namen des ganzen Pfarrei-Teams Gesundheit und österliche Zuversicht!
Pastor Jörg Schlummer

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news-37Thu, 09 Apr 2020 16:10:00 +0200Gründonnerstag 12 leere Stühlehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/news-judith-hagemann-roseIn den Kirchen unserer Pfarrei finden sich am Gründonnerstag 12 leere Stühle und die Utensilien zur Fußwaschung. Der dienende Jesus will seinen Jüngern ein Vorbild sein.

Auch wenn wir keine öffentlichen Messen am Gründonnerstag feiern dürfen und die Stühle leer bleiben, lädt uns Jesus ein, mit unserer dienenden Sorge für den Nächsten präsent zu sein. Die Kirchen sind von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet, dort finden sie auch entsprechende Besinnungstexte zu Gründonnerstag.

St. Regina schließt sich zu Gründonnerstag 2020 dem Impuls von Pfarrer Klaus Honermann (St. Ludgerus Schermbeck) an. Lesen Sie im Folgenden seinen Impulstext:


Krankenschwestern und Ärzte, Altenpfleger, Verkäuferinnen und andere haben in diesen Wochen bis zum Äußersten gearbeitet. Manchmal über die Grenze des Erträglichen hinaus. Ein Dienst an der ganzen Gesellschaft. Nicht umsonst hat der Bundestag für diese Dienste stehend applaudiert.
Heute Abend geht es ganz wesentlich um einen Dienst.

Oben im Chorraum stehen 12 leere Stühle für die 12 Apostel. Sie sind unbesetzt. An diesem Abend eben auch ein Zeichen für all die unbesetzten Plätze, die in der Kirche frei sind, weil wir aufgrund von „Corona“ physisch nicht zusammen kommen können. Und dabei ist das Geheimnis, welches wir heute feiern, von einer so leibhaftigen Symbolik geprägt wie kaum ein anderes kirchliches Fest.
Nicht wenige von uns vermissen es, nicht leibhaftig hier in der Kirche sein zu können, um teilzunehmen an der Feier des Abendmahls.
Und dennoch können wir teilnehmen. Ganz real. Mit unserem Herzen und unserem Verstand.
Denn die innere, geistige Teilnahme ist eine reale, eine wirkliche Teilnahme.
Heute Abend feiern wir einen Dienst, den jemand nicht wegen der Virus-Pandemie getan hat, sondern um ein Zeichen zu setzen. Die Füße zu waschen, war der Dienst der niedrigsten Haussklaven.
Der Widerstand des Petrus ist verständlich: Jesus, der „Meister“, hatte die Rollen vertauscht.
Statt sich bedienen zu lassen, dient er. Und das auch noch auf eine Weise, wo er den Schmutz berührt. Und dabei buchstäblich auch die Achillesverse des Petrus und der übrigen Apostel.
Vielleicht hat er auch im übertragenen Sinne die Achillesverse von uns Menschen berührt; die Stelle, wo wir verwundbar sind.
Wenn die Achillesverse verletzt ist, können wir nicht mehr gehen oder gar kämpfen - wie jener berühmte griechische Held, auf den dieses Bildwort zurückgeht.
Jesus berührt beim Füßewaschen der Jünger unsere Achillesverse, unsere schwache Stelle.
Wir möchten uns normalerweise nicht gerne so tief bücken. Wir möchten uns nicht gerne unter den anderen befinden.
Und sich dann auch noch die Hände schmutzig machen. Wenn schon, dann ziehen wir lieber Handschuhe an , z.B. bei der Gartenarbeit.
Wenn in diesen Wochen Handschuhe angezogen wurden, dann als absolut notwendige Vorsichtsmaßnahme. Eben um den Dienst an den Kranken und Kunden tun zu können, ohne den Virus weiter zu verbreiten.
Ich wünschte mir, der Geist der Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit, der Verbundenheit und Solidarität, der in diesen Wochen mehr als sonst zu bemerken war, könnte sich ausbreiten wie ein Virus. Doch während der sich ungefragt und unheimlich ausbreitet, breitet sich der Geist der Liebe nur als bewusste Entscheidung aus. Aber Beispiele machen Schule.
Und genau darum geht es Jesus. Dass sein Beispiel des Dienens Schule macht, sich ausbreitet von jenem Abendmahlssaal hinaus in die ganze Welt und in alle Zeiten.
Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
Das sagt Jesus, nachdem er dem Letzten die Füße – und nicht „den Kopf gewaschen“ hat.
Auch dem Judas, der ihn verraten würde, weil er vermutlich Jesus in eine Machtprobe hinein-zwingen wollte mit den Herrschenden.
Doch die Herrschaft Gottes geht eben genau nicht nach diesem Muster.
Begreift ihr? fragt Jesus. Bereifen wir das Geheimnis?
Vielleicht haben wir in diesem Jahr, wo alles anders ist an Ostern, wo wir nicht wie sonst auch in die Kirche gehen können – vielleicht fangen wir durch diesen „Entzug“ bewusster an, darüber nachzudenken, was Christsein bedeutet.
Johannes hat nicht wie die anderen Evangelisten vom Brotbrechen und vom Segensbecher berichtet. Von den Zeichen, mit denen Jesus sich selbst und sein Leben, seine grenzenlose göttliche Zuwendung uns geschenkt hat.
Und doch war auch in der Fußwaschung das Verschenken seines Lebens da, wenn auch auf andere Weise.
Sich die Hände schmutzig machen – auch dieser Ausdruck kann im übertragenen Sinn verstanden werden. Als Pilatus wenige Stunden nach dem Abendmahl Jesus gegenüber saß,
der mit gefesselten Händen vor ihm stand, da wollte er sich mit seinem Urteil nicht die Hände schmutzig machen. Er ließ sich buchstäblich Wasser in einer Schüssel bringen, um sich frei zu waschen von der Verantwortung des Todesurteils. Er hat sich nur selbst getäuscht.
Ärzte konnten sich in diesen Tagen nicht selbst täuschen. Sie haben in ihrem Dienst in manchen Krankenhäusern Italiens sich entscheiden müssen, welcher Patient das Beatmungsgerät bekommt. Eine äußerst schmerzhafte Entscheidung; eine, bei der man sich zwangsläufig „die Hände schmutzig macht“; eine Entscheidung, Menschen nicht dem Tod zu entreißen,
so gerne man es täte.
Was für ein leidvoller Dienst, der seelisch alles abverlangt.
Vielleicht ist es gut – bei allem Schmerzhaften, was mit der Corona-Pandemie verbunden ist und nicht klein geredet werden darf – vielleicht ist es als Nebeneffekt gut, dass wir den liturgisch- kirchlichen Raum an diesen vorösterlichen Tagen verlassen. So können wir deutlicher als sonst wahrnehmen, wo überall „Fußwaschung“ geschieht, wo überall Menschen für einander da sind.
Denn die Liturgie hat zeichenhaften Charakter. In Zeichen wird das verwirklicht, was im Alltag geschehen soll.
Wenn Jesus sagt „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, dann meint er nicht nur einfach den Gottesdienst in den Kirchen. Dann meint er damit seine gesamte Lebensweise, für uns da zu sein.
Einander die Füße waschen – sagt er. Auf diese Gegenseitigkeit legt er größten Wert.
Nicht auf eine Rollenverteilung von oben und unten. Darauf eben ganz und gar nicht.
Und wenn diese Gegenseitigkeit des Füreinander  in diesem Jahr mehr um sich greift,
dann hat der Virus durch unsere bewusste Reaktion darauf einen positiven Nebeneffekt.
Ich bin mir fast sicher, dass dies geschieht.
Das Sich-erinnern bedeutet: vergegenwärtigen. In den jetzigen Augenblick holen.                                             
Die Erinnerung an das letzte Abendmahl ist keine nostalgische Rück-Erinnerung.                                          
Sie ist Vergegenwärtigung dessen, was uns mehr zu Menschen macht.
Wir sind eingeladen, uns zu erinnern an das, was Jesus beim letzten Abendmahl tat.                           
Und wir sind eingeladen, uns zu erinnern an das, was in diesen Tagen Menschen in Solidarität für einander tun. Das wird uns aufleben lassen. Amen.
                      (Klaus Honermann)

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news-35Mon, 06 Apr 2020 16:11:00 +0200Nachtwache Gründonnerstaghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/news-thissenDie Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist keine Nacht wie jede andere. Diese Nacht erinnert an die einsamen nächtlichen Stunden Jesu vor seiner Gefangennahme. Wir möchten sie daher einladen, diese Nacht oder den späten Abend als "Nachtwache" zugestalten. In einer Andacht stellen wir ihnen unterschiedliche Erfahrungen von schlaflosen Nächten vor, schwere Erlebnisse aber auch schöne Erlebnisse und bringen sie ins Gebet. Zugleich können wir uns mit allen Menschen solidarisieren, die nächtelang wach liegen. Schließlich verbinden wir uns innerlich mit den Menschen, die für andere wachen, nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie. Sie finden den Ablauf dieser Nachtwache hier unten als Datei. Einige Exemplare liegen als Broschüren 

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news-31Fri, 03 Apr 2020 16:17:00 +0200Wort zum Palmsonntaghttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/news-schlummerDer Palmsonntag ist der Beginn der Heiligen Woche und der Passionszeit, deshalb werden die Lesung vom Gottesknecht (Jes 50,4-7) und die Passionserzählung (Mt 26,14 - 27,66) gelesen. In dieser Corona - Zeit ist der leidende Jesus angesichts des übergroßen Leids in Italien, Madrid, New York und anderen Orten, sowie angesichts der massiven Ängsten, Leiderfahrungen und Befürchtungen bei uns ein ungewohnter Zugang zu Gott. 
Auch wenn es vielen bei uns noch recht gut geht - dank eines funktionierenden Staates und Gesundheitswesens, stellen sich viele existentielle Fragen. Wird es mich treffen? Werde ich andere gefährden? Wie gehe ich mit Krankheit, Leid und Tod um?
Der leidende Gottesknecht auf dieser Ikone steht für Jesus in der Passionszeit und damit für die Gebrechlichkeit und Endlichkeit des Menschen. So heißt dieser Bildtypus auch „Ecce Homo“ – seht, diesen Menschen! 
Mit dem Palmsonntag eröffnet die Passionszeit einen Blick auf den menschlichen Gott. Der leidende Jesus wird uns zum Bruder auch im Leiden. 

Gott ist nicht fern und kalt. Er kennt mich durch und durch auch in meinen Abgründen und Ängste. Gott sucht durch seine Menschwerdung und in der Passion Jesu den Menschen auch da, wo er verloren und einsam erscheint. Seine  leidenschaftliche Liebe zum Menschen hört da nicht auf, wo es ihm die Ablehnung, die Verspottung und die Auslöschung durch den Menschen einbringt. Der leidende Gottesknecht ist ein Trostbild. Mit der inwendigen Hoffnung auf Rettung und der Verbundenheit mit dem Vater wird er alles durchstehen. Seine Liebe endet nicht in Hass und am Kreuz. Die Auferweckung wird diesen König bestätigen und alle, die auf ihn schauen und ihm vertrauen. 

Die Ostkirche kennt die Ikone als Fenster zu Gott (Gold des Himmels). Die Ikone des leidenden Christus wird ab Palmsonntag in Griechenland und anderen orthodoxen Ländern besonders verehrt. Die ersten drei Tage der Karwoche sind die Tage des Bräutigams, der mit der Ikone des leidenden Christus in den Gottesdiensten und Gesängen geehrt wird. Seine leidenschaftliche Liebe scheut das Aushalten des Leids nicht.

Die abgebildete Ikone trägt den griechischen Titel Nymphios, der Bräutigam. Wie bei einer orthodoxen Trauung tragen Braut und Bräutigam eine Krone. Wie die Stola die Hände des Brautpaares bindet, trägt der Gottesknecht gefesselte Stricke um die Hände. Jesus der Bräutigam lässt sich ganz auf den Menschen ein auch im Leid. Das Schilfrohr das er in Händen trägt, steht für das Zepter seiner Sanftheit (Jesaja: Er bricht das geknickte Rohr nicht). Das rote Purpurgewand steht für seine göttliche Liebe. Die Ostkirche ehrt in der Karwoche den leidenden Christus als Bräutigam, der nicht nur in schönen Zeiten den Menschen sucht. Er verbindet sich mit dem Menschen auch im Leiden. Wer ihn aufnimmt, wird mit ihm in den Saal des himmlischen Hochzeitsmal

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news-29Wed, 20 Nov 2019 11:14:54 +0100Impulse und Gebete in der Corona - Krisehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/news-maria-wienekIn dieser Corona-Zeit in der viele nach Halt und Orientierung suchen, finden Sie von unseren Seelsorgern/-innen zusammengestellte oder ausgesuchte Impulse, Gebete, Hausgottesdienst-Anleitungen, einen Bußgottesdienst, Links und vieles mehr zur Gestaltung des religiösen Lebens. Unsere Kirchen haben von 10.00 - 17.00 Uhr täglich geöffnet. Dort können Sie Kerzen entzünden, beten und von dort aus das "Wort zum Sonntag" und viele Texte- und Gebetsanregungen mit nach Hause nehmen oder anderen mitbringen. Das tägliche Glockengeläut um 19.30 Uhr lädt uns zur Gebetsgemeinschaft über Distanzen hinweg ein. Nur Karfreitag und Karsamstag schweigen die Glocken.

 

z.B.

Küchentisch statt Altar - DIY-Hausgottesdienste können Halt geben

Ein weiteres Angebot sind die Hausgottesdienste oder neudeutsch „Do-it-yourself“-Gottesdienste, die das Bistum Münster vorschlägt. Warum nicht mal was Neues wagen? Tauschen Sie Altar gegen Küchentisch und gestalten ihre persönliche Wortgottesfeier. In familiärer Runde beten Sie, lesen aus der Bibel und tauschen sich darüber aus – eine besondere Art kirchliche Gemeinschaft zu erleben. Wie das funktioniert, können hier nachlesen.

 

Worte unserer Seelsorger zum Sonntag

4. Fastensonntag 

5. Fastensonntag

Palmsonntag

 

 

Einen Bußgottesdienst /Feier der Versöhnung

finden sie ebenfalls unten als PDF-Datei, den Pastor Funke und Pastor Röer für Sie vorbereitet haben.

 

Stundengebet im Alltag - TE DEUM 

Es liegt in allen Kirchen das sogenannte kleine Stundengebetbuch „TE DEUM“ für den Alltag aus. Für jeden Tag im Monat April werden drei Gebetszeiten angeboten, die jeder und jede allein oder in der Gruppe beten kann. Angereichert ist es zudem mit Impulsen für den Tag und zu den biblischen Texten oder einem Tagesrückblick. Darüber hinaus finden sie für die Karwoche und Ostern viele Gebetsmöglichkeiten für eine Nachtanbetung an Gründonnerstag, einen persönlichen Kreuzweg, eine Lichtfeier für die Osternacht u.s.w. Selbst wenn man vielleicht unsicher ist, woran und wozu man glauben soll, kann dieses Gebetsbuch Halt geben. Denn der Glaubenszweifel war allen Betenden schon immer genauso bekannt wie das Gottvertrauen. Zudem weiß man sich gedanklich verbunden mit unzähligen Menschen, die das Stundengebetbuch täglich nutzen. In der Corona-Krise kann das Stundengebetbuch ein spiritueller Begleiter sein und Halt geben. Preis 6 €.

 

Unter dem Link https://www.maria-laach.de/te-deum-heute können die Gebete des Tages auch online gebetet werden oder sie bestellen es in ihrem Buchladen.

 

Impulse

Das Bistum Münster hat zusätzlich eine Plattform eröffnet, in dem Wortgottesfeiern und Impulse der Pfarreien gebündelt werden können, um sich gegenseitig zu unterstützen.  www.bistum-muenster.de/seelsorge-corona

 

Gebet in der Corona-Krise:

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte, tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.

Um Frieden mitten im Sturm, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre unsere Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nicht vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.


(von Johannes Hartl)

 

Impulse von Johannes Hartel:

Mir fällt die Decke auf den Kopf: https://www.bing.com/videos/search?q=hartl+augsburg+corona&&view=detail&mid=E503C21CBDF751A82228E503C21CBDF751A82228&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dhartl%2520augsburg%2520corona%26qs%3Dn%26form%3DQBVR%26sp%3D-1%26pq%3Dhartl%2520augsburg%2520corona%26sc%3D0-21%26sk%3D%26cvid%3D89FA9D8DDF604D779030C225FD88529A

Krisen bewältigen: https://www.bing.com/videos/search?q=hartl+augsburg+corona&&view=detail&mid=C1644C854EC9643C7666C1644C854EC9643C7666&&FORM=VRDGAR&ru=%2Fvideos%2Fsearch%3Fq%3Dhartl%2520augsburg%2520corona%26qs%3Dn%26form%3DQBVR%26sp%3D-1%26pq%3Dhartl%2520augsburg%2520corona%26sc%3D0-21%26sk%3D%26cvid%3D89FA9D8DDF604D779030C225FD88529A


Wissenswertes über die heilige Märtyrerin Corona:

https://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Corona_Stephana.html

https://www.bistum-muenster.de/startseite_aktuelles/newsuebersicht/news_detail/dompropst_besitzt_figur_der_heiligen_corona/

Abgesagt

Haydn, Mozart und Schubert
dirigiert von Marek Janowski
Nicht abgesagt
das Cello im 3. Stock
das Lied der Amsel

Abgesagt
die Lesung des Literaten
Nicht abgesagt
das Lesen
des abendlichen Gedichts

Abgesagt
die Tagung zum 40. Jahrestag
der Ermordung von Bischof Oscar Romero
Nicht abgesagt
die Erinnerung
der Widerstand

Abgesagt
der Traum von den Malediven
Nicht abgesagt
das Träumen von
der neuen Erde
dem neuen Himmel

Abgesagt
der Gottesdienst
Nicht abgesagt
das Flüstern
mit Gott

Abgesagt
der Blumenstrauss
auf dem Küchentisch
Nicht abgesagt
das Blühen und Bersten
das Keimen und Knospen

Abgesagt
die Hochzeit
Nicht abgesagt
die Liebe

Abgesagt
die Abdankung
Nicht abgesagt
die Auferstehung

* Jacueline Keune ist freischaffende Theologin, Autorin und Freiwillige am kirchlichen Rand.

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news-19Tue, 07 Jun 2016 14:04:38 +0200Wer möchte helfen? Die Malteser kaufen ein!https://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/grosser-familientag-im-muehlenhof-in-muensterDie Pfarrei St. Regina unterstützt den Einkaufsservice der Malteser und ruft Freiwillige aus der Gemeinde, Messdiener/-innen und Engagierte auf, sich bei den Maltesern zu melden und den Einkaufsdienst durchzuführen.

Ansprechperson für die Hilfewilligen ist Antonius Stückmann (Tel. 02508-1576) von den Maltesern Drensteinfurt. Auch wenn im Moment die Nachfrage von Seiten der Älteren und Hilfsbedürftigen noch gering ist, könnte sich das auch ändern und man könnte dann auf die Liste der Freiwilligen zurückgreifen.

Um Menschen schnell und direkt zu helfen, die in Folge des Corona-Virus die eigenen vier Wände nicht verlassen können und keine familiäre oder sonstige Unterstützung haben, bieten die Malteser in Drensteinfurt ab sofort einen Einkaufsservice an.
Ehrenamtliche Helfer besorgen 1-2 Mal pro Woche Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs aus den regionalen Geschäften und liefern sie vor der Haus- oder Wohnungstür ab.
Dabei warten sie selbstverständlich – mit angemessenem Abstand – bis die Einkäufe von der jeweiligen Person aufgenommen werden.
Die Kostenabwicklung der Einkäufe werden individuell vereinbart.
Bei Bedarf kann man sich unter der Rufnummer 0 25 08 / 99 96 77 6 beim Einkaufsfahrdienst des Malteser Hilfsdienstes Drensteinfurt melden.

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news-21Sun, 08 May 2016 14:49:00 +0200Beratungsangebote in der Corona-Krisehttps://www.katholische-kirche-drensteinfurt.de/neuigkeiten-termine/aktuelles/detailseite/historischer-jakobsweg-von-bielefeld-nach-weselGerade jetzt, wo die Coronakrise in nahezu alle Lebensbereiche hineinwirkt und vielen Menschen die Unsicherheit und Angst zu schaffen macht, familiäre Krisen auftreten oder sich verstärken, wenn alle Familienmitglieder rund um die Uhr zu Hause sind, kann es wichtig werden sich auszusprechen.  Sie finden im folgenden einige Telefonnummern, hinter denen sich Menschen verbergen, deren „Job“ es ist, aufmerksam zuzuhören und zu beraten.

Einfach reden: Die SeelsorgerInnen unserer Pfarrei stehen gern zum begleitenden Gespräch bereit, Kontakte auf dieser Homepage.


Haus der Seelsorge des Bistums Münster
- täglich: 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr mit Klinikseelsorgerin Monika Stammen: 0179 - 347 72 88
- sonntags: 19 - 21 Uhr mit Sr. Marlene M. Schmidt: 0175 - 8279436
- montags bis freitags: 9 - 12 Uhr mit Pastoralreferent Ulrich Hagemann: 02581 - 989 17 18
- mittwochs und freitags: 17 - 18 Uhr mit Pastor Clemens Kreiss, Klinikseelsorger: 0251 - 915 55 20 0

Gastkirche in Recklinghausen
- Trauerarbeit in Form telefonischer Beratung und Begleitung bietet die Gastkirche Recklinghausen: 02361 - 232 73, Mail: info@gastkirche.de

Benediktinerabtei Gerlve: 02541-800-0

Telefonseelsorge
Dort ist jederzeit jemand erreichbar unter 0800 111 01 11 und 0800 111 02 22 (kostenlos, bundesweit und ökumenisch).

Offene Telefonsprechzeiten der Ehe-,Familien- und Lebensberatung (EFL) der Caritas in Ahlen  
besetzt mit je einer Beraterin oder einem Berater: 02581- 9284391
Montag:              15.30 – 17.00 Uhr
Dienstag:            09.00 – 10.30 Uhr
Mittwoch:          09.00 – 10.30 Uhr
Donnerstag:       14.00 – 15.30 Uhr
Freitag:                15.00 – 15.30 Uhr
Mail (efl-warendorf@bistum-muenster.de) Außerhalb der Sprechzeiten sprechen Sie auf den Anrufbeantworter.  Homepage: www.ehefamilieleben.de

Bei Gewalterfahrungen:
- Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche 116111 oder 0800- 111 0 333 (kostenfrei und anonym)
- Nummer gegen Kummer für Eltern: 0800- 111 0 550 (kostenfrei und anonym)
- Zartbitter Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt für Jugendliche ab 14 Jahren, Frauen und Männer: 0251/ 414 0 555
- Hilfeportal „Sexueller Missbrauch“: 0800 – 22 55 530 (kostenfrei und anonym)

Weitere Beratungsangeobte: https://www.bistum-muenster.de/seelsorge-corona

 

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