Pater Johny: Indienkollekten und Spendenaufruf

Die Pfarrei St. Regina ruft am Pfingstmontag und am darauffolgenden Wochenende (29. und 30. Mai) zu einer Solidaritätskollekte für die Heimatgemeinde von Pater Johny auf, die von der Corona-Pandemie - wie in ganz Indien - schwer getroffen ist.

 

Pater Johny bittet um Unterstützung für seine Heimat Indien: 

 

In Indien, meiner Heimat, steigt die Anzahl der Corona-Neuinfizierten jeden Tag. Laut Statistik sind es täglich mehr als 400.000. Die gegenwärtige Gesamtsituation in Indien verschlimmert das Leid der dortigen Bevölkerung. Es gibt zum einen nicht genügend Testmöglichkeiten, des Weiteren nicht genügend Einrichtungen um alle Patienten aufzunehmen oder sie zu behandeln, z.B. aufgrund fehlender Beatmungsgeräte. Demzufolge steigt die Zahl der Todesfälle.

Die Impfkampagnen geraten ins Stocken. Die Impfungen sind aber das einzige Mittel, um die Gesundheit zu gewährleisten.

Häufig ist es schwierig, den Toten eine angemessene Bestattung zu ermöglichen, z.B. die Einäscherung bei den Hindus.

In meinem südindischen Bundesstaat Kerala gibt es täglich mehr als 38.000 neue Corona-Infizierte. Die meisten kleinen Dörfer sind gesperrt. Die Impfkampagnen geraten ins Stocken. Die Impfungen sind aber das einzige Mittel, um die Gesundheit zu gewährleisten.

In meiner Heimatgemeinde ist die Situation noch schlimmer. Fast 70% meiner Familie und Verwandten sind positiv getestet, einige Nachbarn sind sogar im Krankenhaus.  Als ich dort mit meinem Heimatpfarrer sprach, erzählte er mir die Situation der Menschen dort.

Viele Menschen fürchten dort aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit um ihre Existenz. Corona trifft die ärmsten Bevölkerungsschichten. Vor allem jene, die von ihrem Tageslohn leben müssen. Ihnen fehlt das Geld für Lebensmittel und sie geraten in Existenznot.

Wir freuen uns, dass Indien Hilfe von anderen Ländern erhält, aber es ist bisher leider häufig nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wie man im Deutschen sagt.

In den vergangenen Tagen hatte ich Gelegenheit, mit denen zu sprechen, die mir am Herzen liegen. Ich bin so verärgert über die Situation dort. Ich fühle mich hilflos, sie nicht wirklich oder ausreichend unterstützen zu können.

Daher bitte ich Euch, die Menschen in Eure Gebete mit einzuschließen und darüber hinaus auch finanziell zu unterstützen. Diese Mittel können es den Menschen z.B. ermöglichen, Masken und Impfungen zu erwerben und ihre Grundbedürfnisse zu decken. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Bereitschaft, den Notleidenden in meiner Heimat zu helfen.

 

Der in der Pfarrei gesammelte Betrag wird an den Pfarrer der Heimatgemeinde von Pater Johny in Indien weitergeleitet. Und er wird den Betrag an die Bedürftigen verteilen.

 

Banküberweisungen richten Sie bitte an folgendes Konto:

 

Empfänger: Pfarrei St. Regina

  • Konto: DKM DE24 4006 0265 0003 9431 00
  • Verwendungszweck: Indien-Corona 613100 Kath. Kirchengemeinde St. Regina

 

Bei Spenden bis zu 300 € genügt der Kontoausdruck als Beleg für das Finanzamt.

Sie können auch Spenden im Pfarrbüro abgeben. Das Pfarrbüro in Drensteinfurt hat zur Zeit donnerstags geöffnet.