Dieser Frage gingen an den beiden vergangenen Wochenenden die letzten beiden Firmgruppen der Pfarrgemeinde St. Regina in diesem Jahrgang nach. 16 Jugendliche besprachen diese Frage vom 7. – 9. November mit den beiden Katechet*innen Anna Lena und David Feldmann. 40 Jugendliche waren mit den Katecheten und Katechetinnen Christine Mentrup, Daniel Möllers und Edgar und Barbara Kuhlmann ebenfalls mit dieser Frage vom 14. – 16. November unterwegs. Selbstreflektionen, Werteversteigerungen, die Fragen nach Gott und dem Gebet standen im Fokus. Spiele und Gebetszeiten rundeten das Programm ab. Dabei wurde ein Ausflug am Samstagvormittag für die in Kleingruppen eingeteilten Jugendlichen eine interessante Abwechslung. Einige trafen sich Bettina Reher vom Synagogenverein. Sie erzählte den Jugendlichen vom Leben der beiden Drensteinfurter jüdischen Schwestern Terhoch. Andere erkundeten das Dort unter der Leitung von Bettina Reher nach Spuren jüdischen Lebens in Drensteinfurt. Der Besuch der Drensteinfurter Tafel gehört mittlerweile auch zum Standardprogramm. Ein Ausflug zur NABU - Station in Rinkerode und eine Fahrt zur Bahnhofsmission am Münsteraner Bahnhof wurden neu in das Programm aufgenommen. Besonders diese Besuche vermitteln einen konkreten Eindruck davon, wie Menschen ihre Berufung leben, wenn sie sich für andere bzw. für eine lebenswerte menschliche Welt einsetzen. „Es war richtig gut“, meinte daher auch ein Junge im Drensteinfurter Wochenendkurs am Ende der Veranstaltung.
Darüber hinaus wird im Firmkurs die Frage danach gestellt, ob der Glaube an Gott für eine Kraft und ein Bezugspunkt ist, das eigene Leben zu gestalten. Die Antwort darauf findet jeder und jede persönlich für sich. Denn dafür werden die Jugendlichen im neuen Jahr das Sakrament der Firmung empfangen. Bis Weihnachten melden sich nun alle Jugendlichen schriftlich an, ob sie gefirmt werden wollen.


