Kandidatensuche: Weil uns die Kirche nicht egal ist!

Die Kirchengemeinde St. Regina ist gerade auf Kandidaten und Kanditatinnensuche anlässlich der turnusgemäßen Wahlen zum Kirchenvorstand und zum Pfarreirat am 6. und 7. November diesen Jahres. „Weil uns die Kirche nicht egal ist“, unter diesem Slogan können Männer und Frauen sich in demokratischen Wahlen in die höchsten Mitbestimmungsgremien der Kirchengemeinde wählen lassen.

Die Hälfte der Kirchenvorstandsmitglieder (also 5 Personen) werden bei dieser Wahl auf 6 Jahre gewählt. Der Kirchenvorstand entscheidet unter anderem über den Haushalt der Kirchengemeinde, Baumaßnahmen und die Einstellung des Personals. Vier Kindergärten, zwei Friedhöfe, drei Kirchen, Kapellen, Pfarrheime und Pfarrhäuser, Grundstücke und viele pastorale Maßnahmen spielen da eine Rolle. Pastor Schlummer ist der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, doch er hat nur eine Stimme in diesem 11-köpfigen Gremium. Der Kirchenvorstand ist somit ein echtes demokratisches Leitungsgremium der Kirche vor Ort. Neben dem christlichen Engagement ist insbesondere das berufliche und fachliche Wissen der Kandidatinnen und Kandidaten zum Wohl der Kirchengemeinde in diesem Gremium gefragt.  Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchengemeinde, die am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit einem Jahr in der Kirchengemeinde wohnen. Wählbar in dieses Gremium sind Wahlberechtigte, die am Wahltag 21 Jahre alt sind.

Der Pfarreirat hat die Aufgabe, mit dem Seelsorgeteam das pastorale Wirken in der Pfarrei so zu entwickeln und zu gestalten, dass die Kirche für die Menschen präsent ist. Wahlberechtigt für die Pfarreiratswahlen sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt sind. Kandidaten müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Für den Pfarreirat werden 10 Personen im Herbst gewählt.

Die Wahlausschüsse der Kirchengemeinde schauen sich in den kommenden Wochen nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für die beiden Mitbestimmungsgremien um, um diese auf die Wahlvorschlagsliste zu setzen. Etliche Personen stehen wieder zur Wahl andere müssen noch gefunden werden. Interessierte, wählbare Mitglieder der Kirchengemeinden, die nicht durch den Wahlausschuss benannt werden, können sich auch mit Unterstützung von Wahlberechtigten selbst auf die Liste setzen lassen. Ein Kontakt ist über die Kirchenbüros möglich.