Brief an die Kita-Eltern vom 23.6.


Marion Fritz

 

Verbundleitung  der Katholischen Kindergärten St. Regina, St. Marien,  St. Lambertus, St. Pankratius

 

Markt 3

 

48317 Drensteinfurt

0 25 08 – 99 94 04 17

fritz-m@bistum-muenster.de 
 

Drensteinfurt, 23.6.2020
                                                           
 
Liebe Eltern, Liebe Sorgeberechtigten! 
 
Sie haben es vielleicht bereits den allgemeinen Medien entnommen, dass bedingt durch das Infektionsgeschehen rund um den „Corona-Ausbruch“ in der Firma Tönnies, das Land NRW eine Quarantäne für die Landkreise Gütersloh und auch den gesamten Kreis Warendorf und die dort lebenden Menschen ausgesprochen hat. Dies hat zur Folge, dass der Landrat des Kreises Warendorf in einer Pressekonferenz zudem  mitgeteilt hat, dass die Kitas und Schulen ab kommenden Donnerstag schließen werden.  
 
Die Einrichtungen und ich sind genauso ratlos und erschrocken über diese neuen Vorgänge. Wir alle hatten uns bereits darauf vorbereitet in den nächsten Wochen wieder etwas zur Normalität zurückkehren zu können. 
 
Haben Sie jedoch bitte auch Verständnis dafür, dass die Einrichtungen und ich von dieser Maßnahme genauso überraschend getroffen wurden wie Sie und zunächst nur aus den Medien davon erfahren haben. Daher bitte ich Sie von eventuellen Anrufen und Nachfragen in den Einrichtungen abzusehen und abzuwarten bis wir Ihnen die neuen Regelungen mitteilen können.  
 
Nach ersten Informationen aus dem Kreisjugendamt Warendorf soll eine Notbetreuung ermöglicht werden.  Die genauen Ausführungsbestimmungen und Regeln hierfür sind noch nicht bekannt. Wir hoffen diese morgen im Laufe des Tages zu erhalten. Hierzu sind, nach Auskunft des Kreisjugendamtes noch einige Abstimmungen und Konkretisierungen mit den anderen Jugendämtern im Kreis zu treffen.  Für den morgigen Mittwoch ist eine Telefonkonferenz mit dem Kreis Warendorf für alle Einrichtungen/Träger anberaumt, in der wir über die neuen Regelungen informiert werden sollen. 
 
Wir können Ihre Fragen, ihre Ratlosigkeit und Ihr Unverständnis durchaus nachvollziehen. Ich versichere Ihnen, sobald uns neue Erkenntnisse und Handlungsanweisungen vorliegen werde ich Sie alle schnellstmöglich über die Ihnen bereits bekannten Wege informieren. 
 
Ich Danke Ihnen für Ihr Verständnis.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Marion Fritz 
(Verbundleitung)