Dabei wies Heistermann immer wieder auf die baulichen Aspekt des Museums hin. Denn nicht nur die einzelnen Räume waren extra für einzelne Objekte der Sammlung entworfen worden. Auch Grundriss und Aufbau des Museums spiegeln die Einbindung des Gebäudes zwischen Kirche und Handel im Zentrum Münsters wieder.

Besonders die mit viel Symbolik aufgeladenen Altarbilder stießen bei den Menschen aus Afghanistan, Syrien, Irak und Afrika auf Interesse und wurden angeregt diskutiert. Nach über zwei Stunden Führung fand die Veranstaltung in der Moderne ihren Abschluss. Auch hier gelang es Heistermann, mit einer unterhaltsamen Mischung aus Fachwissen und Enthusiasmus die Begeisterung für die Kunst auf die TeilnehmerInnen aus drei verschiedenen Kontinenten zu übertragen.